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SAP im Angesicht von gescheiterter Doppelspitze und Corona-Krise

Die Corona-Krise stürzte die Aktienmärkte hierzulande in die Tiefe. Für den DAX ging es im Vergleich zum Mitte Februar verzeichneten Allzeithoch in der Spitze um fast 40 Prozent nach unten. Dabei konnten sich die Anteilsscheine von SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) relativ gut behaupten. Kein Wunder. Schließlich gehört Europas größter Softwarekonzern nicht erst seit der Corona-Krise zu den Outperformern in der ersten deutschen Börsenliga.

Auswirkungen von COVID-19 spürbar

Während sich die SAP-Aktie im Zuge der Corona-Krise relativ robust präsentierte, heißt dies nicht, dass nicht auch die Walldorfer unter COVID-19 zu leiden hatten. Der Konzern hatte seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Die Umsatzprognose wurde von 29,2 bis 29,7 Mrd. Euro auf 27,8 bis 28,5 Mrd. Euro nach unten gefahren.

Das Betriebsergebnis soll zwischen 8,1 und 8,7 Mrd. Euro liegen. Hier ging SAP zuvor von einem Wert zwischen 8,9 bis 9,3 Mrd. Euro aus. Die Geschäftstätigkeit in den ersten beiden Monaten des ersten Quartals sei noch solide gewesen. Zum Ende des ersten Quartals hätten sich die Auswirkungen der Coronavirus-Krise dann jedoch rasch verstärkt.

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