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Lufthansa: Staatshilfe von Österreich? - Gibt es für die Airline noch Hoffnung?

Die Aktie der Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) geriet im Zuge der Coronavirus-Krise unter massiven Verkaufsdruck und gehört weiterhin zu den größten Verlierern im DAX. Seit Jahresanfang ging es für die Notierungen um rund 50 Prozent nach unten. Dementsprechend werden die neuesten Nachrichten der Kranich-Airline von vielen Anlegern mit Spannung verfolgt, und neue Nachrichten kommen von der Lufthansa beinahe täglich.

Staatshilfen in der Diskussion

Nach wie vor ist unklar, ob und wenn ja in welchem Umfang die Lufthansa Staatshilfen in Anspruch nehmen wird. Viele europäische Länder erzielen inzwischen Erfolge beim Kampf gegen das Coronavirus. Außerdem stehen bereits verschiedene Konzepte zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs im Raum. Trotzdem ist weiterhin noch gar nicht abzusehen, wann die Lufthansa wieder in den Normalbetrieb zurückwechseln wird.

800-Mio.-Euro-Hilfspaket

Aktuell fallen rund 95 Prozent aller Flüge aus, was für den DAX-Konzern Verluste von ungefähr 1 Mio. Euro pro Stunde bedeutet. Pro Monat würde das einem Minus von über 700 Mio. Euro entsprechen. Die Lage ist dementsprechend prekär. Die neuesten Nachrichten drehen sich hier aktuell um mögliche Staatshilfen Österreichs an die Lufthansa-Tochtergesellschaft Austrian Airlines. Es geht um ein 800-Mio.-Euro-Hilfspaket von der österreichischen staatlichen Finanzierungsagentur Cofag.

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