Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 14.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Vom Explorer zur Gelddruckmaschine? Dieser Goldwert zündet gerade die nächste Stufe
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
883 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Maas erwartet erschwerte Bedingungen in Brexit-Gesprächen

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Außenminister Heiko Maas erwartet wegen der anhaltenden Corona-Pandemie erschwerte Bedingungen für die Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien. Deutschland werde sich aber dennoch für ein Ergebnis einsetzen, das für alle Seiten akzeptabel sei, versprach der SPD-Politiker. Ob Maas selbst eine Verlängerung der Gespräche für den Abschluss eines Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und Großbritannien für gut halte, sei unerheblich. Denn die britische Regierung lehne dies ab.

"Sicherlich wird unter den Voraussetzungen der Corona-Krise das nicht einfacher werden", erklärte Maas bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seiner schwedischen Kollegin. Der Abschluss der Verhandlungen werde im zweiten Halbjahr erfolgen, wenn Deutschland die rotierende EU-Ratspräsidentschaft innehabe. Deutschland werde sich dann mit allen seinen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten darum kümmern, dass diese Verhandlungen "zu einem für die Europäische Union und Großbritannien guten Ergebnis führen."

Schwedens Außenministerin Ann Linde sagte, das Zeitfenster sei auch ohne Corona-Pandemie schon sehr ehrgeizig gewesen. "Ich würde eine Verlängerung als etwas positives ansehen", sagte Linde auf der gemeinsamen Video-Pressekonferenz der beiden Minister.

Corona-Maßnahmen sollten national entschieden werden 

Maas und Linde betonten beide, dass das neuartige Coronavirus einen normalen Sommerurlaub nicht erlauben werde. Sie betonten allerdings, dass man bei den Lockerungen der Reisebeschränkungen in Europa koordiniert vorgehen solle. Ziel bleibe im Schengenraum die Rückkehr zum Reisen ohne Grenzen.

Deutschland werde bei den Corona-Maßnahmen den eingeschlagenen Weg der vorsichtigen Lockerungen beibehalten, versprach Maas. Es gehe darum, die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems zu erhalten und ein wirtschaftliches Leben zu ermöglichen. Jedes Land habe andere Bedingungen, deshalb müsse jedes Land für sich entscheiden, welches der richtige Ansatz sei.

Linde wies Bedenken von Journalisten zurück, dass die in Schweden relativ moderaten Kontaktbeschränkungen ein gemeinsames europäisches Vorgehen erschweren könnten.

"Ich würde sagen, dass jedes Land gegen diese Pandemie kämpft, jeder versucht Leben zu retten, jeder versucht das Gesundheitssystem zu schützen und es arbeitsfähig zu halten", sagte Linde. "Aus unserer Perspektive ist es der richtige Weg auf Empfehlungen und verpflichtende Maßnahmen zu setzen. Es ist ein Ammenmärchen, das sich das Leben in Schweden nicht verändert hat, das stimmt einfach nicht." Auf EU-Ebene solle man sich bei dem Normalisierungsprozessen abstimmen, "wenn die Zeit gekommen ist", so Linde.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/apo

(END) Dow Jones Newswires

April 24, 2020 05:54 ET (09:54 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.