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DAX 30 startet stabil in die Woche - Keil in Trendrichtung als Widerstand

In dieser Woche wird rund ein Drittel der 30 DAX-Konzerne seine Quartalszahlen veröffentlichen. Große Jubelstürme sind dabei kaum zu erwarten. Es ist nach wie vor wahrscheinlich, dass sich tatsächlich ein ähnliches charttechnisches Muster wie bei der Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 ausbildet.

Nach dem ersten Crash in den Monaten September und Oktober (2008) folgte eine kurzfristige technische Erholung. Diese mündete dann allerdings im Frühjahr 2009 in einen erneuten Absturz mit neuen Tiefständen. Erst nach diesem zweiten Einbruch erholte sich der Markt dann wieder nachhaltig. Damit bleibt es dabei, dass sich die mögliche Erholung des DAX 30 bestenfalls in einem "flachen V" ergeben wird.

Es könnte sogar ein "langgezogenes W" daraus werden. Der DAX 30 befindet sich weiterhin im übergeordneten Bärenmarkt. Die 10.761 fungieren als starke Hürde. Ebenso der darunter gelagerte "Keil in Trendrichtung". Die Gefahr eines "Island-Reversal" ist noch nicht abgewehrt. Das Ergebnis daraus könnte der Test der 10.138 - bis 10.001 sowie der 38-Tage-Linie sein. Letztere verläuft bei 10.128 Zählern. Der Trendfolgeindikator MACD verhält sich noch neutral.

Die kurzfristige Slow-Stochastik generiert aktuell ein Verkaufssignal. Das 62%-Fibonacci-Retracement verläuft bei 9.849 Zählern. Die heutige Tagesbandbreite liegt zwischen 10.608 und 10.391. Der deutsche Leitindex kommt nicht richtig "auf die Füße". Die anfängliche Erholung könnte sich ab Mittag bereits wieder relativieren.

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© 2020 marktEINBLICKE
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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