Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 13.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bahnbrechende KI-Lösung "Ohne Nadelstiche" als Ersatz für herkömmliche Bluttests "unlocked"?!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.103 Leser
Artikel bewerten:
(3)

EU-Staaten fordern Gutscheine für Pauschalreisen - Streit mit Kommission

BERLIN (Dow Jones)--Im Streit mit der EU-Kommission um eine Gutscheinlösung für abgesagte Pauschalreisen hat die Bundesregierung offenbar mehrere Länder auf ihrer Seite. "Viele EU-Mitgliedsstaaten haben diese Lösung gewählt, haben bereits heute eine entsprechende gesetzliche Regelung", sagte der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), im Anschluss an eine Videokonferenz mit seinen europäischen Amtskollegen. Die EU-Minister seien sich auch "relativ" einig, dass auch nationale Umsetzungen möglich sein müssten.

Um die Frage, wie den von der Corona-Krise besonders stark betroffenen Reiseunternehmen geholfen werden könne, tobt schon länger ein Streit zwischen Berlin und Brüssel. Die Bundesregierung will eine verpflichtende Gutscheinlösung. Die Coupons sollen bis Ende 2021 befristet sein. Dies würde Veranstaltern wie Reisebüros Sicherheit und Liquidität bieten und sei auch ein wichtiges Signal an die Verbraucher, so Bareiß. Nach EU-Recht haben aber die Kunden die Wahl, ob sie einen Gutschein annehmen oder eine Erstattung bevorzugen. Deswegen lehnt die Kommission die von Deutschland geforderte Lösung ab.

Bareiß betonte, die EU-Mitgliedsstaaten wollten mit der Kommission Einigkeit erzielen und eine EU-rechtskonforme Lösung finden. Leider dauere der Abstimmungsprozess jedoch "sehr, sehr lange". Insgesamt 4000 Reiseveranstalter in Europa hätten einen enormen Finanzierungsengpass, warnte der CDU-Politiker. "Wir befürchten, dass hier eine Lawine losgetreten werden kann, die viele Unternehmen auch in Konkurs drängt."

Keine Empfehlung für Reisen ins EU-Ausland - Öffnung nur schrittweise 

Mit Blick auf eine mögliche Öffnung des Reisemarktes erklärte der parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, ein Neustart sei zwar wichtig und werde auch von Ländern wie Griechenland, Portugal oder Spanien gewünscht, könne aber nur Schritt für Schritt erfolgen. Deswegen habe keiner der Beteiligten sagen können, "ob wir im Sommer einen Urlaub auf Mallorca oder in Griechenland durchführen können". Es gebe "keine klare Empfehlung" für Reisen ins EU-Ausland. Zudem sei die Tourismusbranche selbst an einem hohen Sicherheitsstandard interessiert, da Vorfälle wie in Ischgl einen dauerhaften Imageschaden bedeuteten.

Dennoch zeigte sich Bareiß optimistisch, dass Reisen innerhalb Deutschlands möglich sein könnten. Beispielsweise könnten Ferienwohnungen öffnen oder kleinere Hotels, wenn sie die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten könnten. Bei Freizeiparks oder Touristen-Magneten wie Schloss Neuschwanstein müsse indes zunächst ein Konzept erstellt werden, damit "diese Hotspots nicht zu Infektionsherden werden".

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/kla

(END) Dow Jones Newswires

April 27, 2020 10:17 ET (14:17 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.