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flatex
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flatex Morning-news Öl (WTI) (30.04.2020)

Tags zuvor berichteten wir an dieser Stelle noch von möglichen Erholungsbewegungen beim Rohölkontrakt WTI und am Mittwoch peitschte der Juni-Kontrakt bereits deutlich über 30 Prozent nordwärts. Von einem besonders risikofreudig geprägtem Tagesverlauf an den Aktienmärkten in Europa und den USA konnte auch der Rohölpreis profitieren. Zudem wiesen auch die um 16:30 Uhr publizierten EIA-Rohöllagerbestände der Woche im Vergleich zu einem prognostizierten Lageraufbau von 10,62 Millionen Fass eine geringere Bevorratung von 9,0 Millionen Fass auf. Fraglich, ob dies nun aufgrund der zu erwarteten baldigen breit angelegten Wiedereröffnung der US-Wirtschaft schon als Trendwende interpretiert werden kann.

flatex-wti-30042020.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom Zwischenhoch des 23. April 2020 bei 18,26 US-Dollar bis zum jüngsten Verlaufstief des 28. April 2020 bei 10,07 US-Dollar, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher zu ermitteln. Die Widerstände wären bei den Marken von 18,26 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 19,46/20,19/21,39/23,32 und 24,52 US-Dollar auszumachen. Die Unterstützungen wären bei 15,13/14,17/13,20/12,00 und 10,07 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 8,88/8,14 und 6,94 US-Dollar in Betracht zu ziehen.

  • Long: DE000MC8VXXX Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Jun20

  • Short: DE000MC8WXXX Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Jun20

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Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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