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MÄRKTE EUROPA/Geopolitische Spannungen drücken - Thyssenkrupp schwach

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Börsen sind schwach in die neue Woche gestartet. Die geopolitischen Risiken waren über das Wochenende gestiegen. US-Außenminister Mike Pompeo hatte erklärt, es gebe "klare Beweise" dafür, dass das Coronavirus in einem chinesischen Labor in Wuhan seinen Ausgangspunkt gehabt habe. "Das Risiko steigt, dass eine neue Runde bilateraler Handelskonflikte ausbrechen könnte", hieß es bei der Commerzbank.

Zudem hatten zuletzt einige große US-Technologieunternehmen von einem schwachen Start in das Jahr berichtet. Bei Tesla war es am Freitag zudem Chef Elon Musk persönlich, der den Aktienkurs schwach geredet hatte. In diesem Umfeld verlor der DAX 3,6 Prozent auf 10.467 Punkte, der Euro-Stoxx-50 schloss 3,8 Prozent tiefer bei 2.816.

Unter deutlichem Abgabedruck standen zyklische Branchen. Mit der Sorge vor einem weiteren Handelskonflikt der USA mit China wurde der Sektor der Automobilwerte 4,4 Prozent tiefer gehandelt. Ein Wiederaufflackern des Handelskonflikts wären sicherlich auch keine günstigen Aussichten für den Öl- und Gassektor, der um 5 Prozent nachgab. Der defensive Pharmasektor hielt sich mit einem Minus von 0,5 Prozent wacker.

Berlin mit möglichem Direkteinstieg bei Lufthansa 

Lufthansa gaben 3 Prozent nach. Die Fluggesellschaft verhandelt derzeit mit der Bundesregierung über Staatshilfen. In einem Brief des Vorstands an die Mitarbeiter hieß es, die Gespräche mit der Bundesregierung könnten voraussichtlich bald abgeschlossen werden. Laut "Spiegel" plant die Bundesregierung einen Direkteinstieg bei der angeschlagenen Fluggesellschaft.

Norwegian gewannen dagegen an der Osloer Börse 4 Prozent. Die Aktionäre von Norwegian Air hatten den Plan zum Umtausch von Schulden in Aktien und eine Kapitalerhöhung abgesegnet. Damit war der Weg für zum Überleben notwendige Staatshilfen frei.

Thyssenkrupp brachen um 14,3 Prozent ein. Für Verunsicherung sorgte ein Artikel in der "FT", laut dem die Beteiligungsgesellschaften Cinven und Advent auf der Suche nach weiteren Investoren seien, um die Übernahme der Aufzugsparte zu stemmen. Daneben drückte ein Brief des Vorstands an die Mitarbeiter, wonach der finanzielle Spielraum aus dem Verkauf des Aufzuggeschäfts weitaus geringer als ursprünglich angenommen ausfallen werde.

Nach schwachen Geschäftszahlen verloren Klöckner 13 Prozent. Mit Blick auf die Aussetzung der Dividende gab die Aktie von Freenet um 8,4 Prozent nach. "Nachdem das Unternehmen vor anderthalb Monaten noch zur Dividende gestanden hat, ist dies eine Enttäuschung", sagte ein Marktteilnehmer. Die Geschäftszahlen zum ersten Quartal stuften die Analysten von Jefferies als "rundum solide" ein.

Staatshilfen für Europcar belasteten derweil Sixt. Der Kurs fiel um 7,7 Prozent. "Der Markt befürchtet, dass Europcar nun mit Dumping-Preisen den Markt verzerrt", sagte ein Händler. Zudem werde die Konsolidierung in der Branche nun verzögert.

FDA erteilt Roche-Antikörpertest die Schnellzulassung 

Die Aktie von Roche gewann 0,7 Prozent. Positiv wurde gesehen, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA dem Covid-19-Antikörpertest von Roche in einem Notfallverfahren die Zulassung erteilt hatte. Roche will schon im Mai eine hohe zweistellige Millionenzahl an Tests anbieten.

Royal Mail zogen 5,7 Prozent an. Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky soll sich mit 5,35 Prozent an dem ehemaligen Staatsunternehmen beteiligt haben. Der Wert des Anteils liege bei 85 Millionen Pfund. "Nun gibt es Spekulationen, der Einstieg könnte einen Übernahmeversuch auslösen", sagte Marktstratege David Madden von CMC Markets.

Telefonica gewannen 2,9 Prozent. Händler verwiesen auf Berichte, der spanische Telekommunikationskonzern könnte die Tochter O2 mit Virgin Media von Liberty Global verschmelzen. Entsprechende Spekulationen hatten den Kurs von Liberty Global am Freitag um knapp 15 Prozent in die Höhe getrieben.

=== 
Index                   Schluss-  Entwicklung   Entwicklung  Entwicklung 
                          stand       absolut          in %         seit 
                                                            Jahresbeginn 
Euro-Stoxx-50           2.816,48      -111,45         -3,8%       -24,8% 
Stoxx-50                2.767,00       -64,15         -2,3%       -18,7% 
Stoxx-600                 328,44        -8,95         -2,7%       -21,0% 
XETRA-DAX              10.466,80      -394,84         -3,6%       -21,0% 
FTSE-100 London         5.753,78        -9,28         -0,2%       -23,6% 
CAC-40 Paris            4.378,23      -193,95         -4,2%       -26,8% 
AEX Amsterdam             496,31       -16,60         -3,2%       -17,9% 
ATHEX-20 Athen          1.464,70       -60,51         -4,0%       -36,3% 
BEL-20 Brüssel          2.952,22      -146,90         -4,7%       -25,4% 
BUX Budapest           34.576,84      -604,06         -1,7%       -25,0% 
OMXH-25 Helsinki        3.580,93      -158,29         -4,2%       -15,2% 
ISE NAT. 30 Istanbul  115.806,24     -2954,55         -2,5%       -16,6% 
OMXC-20 Kopenhagen      1.144,41       -11,39         -1,0%        +0,8% 
PSI 20 Lissabon         4.284,18       -97,49         -2,3%       -19,7% 
IBEX-35 Madrid          6.673,30      -249,00         -3,6%       -30,1% 
FTSE-MIB Mailand       17.035,61      -654,88         -3,7%       -24,7% 
RTS Moskau              1.099,42       -25,61         -2,3%       -29,0% 
OBX Oslo                  685,88       -23,99         -3,4%       -18,7% 
PX  Prag                  862,95       -10,22         -1,2%       -22,7% 
OMXS-30 Stockholm       1.505,21       -72,71         -4,6%       -15,1% 
WIG-20 Warschau         1.600,65       -48,03         -2,9%       -25,6% 
ATX Wien                2.144,96       -82,19         -3,7%       -29,1% 
SMI Zürich              9.390,27      -239,13         -2,5%       -11,6% 
 
Rentenmarkt              zuletzt                absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,55                   0,04          -0,79 
US-Zehnjahresrendite        0,64                   0,03          -2,04 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %    Mo, 9:11  Fr, 21:00 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,0903     -0,63%      1,0937         1,0977   -2,8% 
EUR/JPY                   116,48     -0,63%      116,83         117,30   -4,5% 
EUR/CHF                   1,0527     -0,32%      1,0540         1,0555   -3,0% 
EUR/GBP                   0,8774     -0,17%      0,8780         0,8789   +3,7% 
USD/JPY                   106,83     +0,20%      106,80         106,85   -1,8% 
GBP/USD                   1,2427     -0,46%      1,2457         1,2491   -6,2% 
USD/CNH (Offshore)        7,1302     -0,08%      7,1374         7,1387   +2,4% 
Bitcoin 
BTC/USD                 8.838,51     -0,20%    8.592,26       8.715,01  +22,6% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.       +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  19,95      19,78       +0,9%           0,17  -66,4% 
Brent/ICE                  26,64      26,44       +0,8%           0,20  -58,1% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag       +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.706,10   1.700,22       +0,3%          +5,89  +12,4% 
Silber (Spot)              14,84      15,01       -1,2%          -0,17  -16,9% 
Platin (Spot)             766,70     765,60       +0,1%          +1,10  -20,6% 
Kupfer-Future               2,32       2,32       -0,0%          -0,00  -17,4% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

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May 04, 2020 12:29 ET (16:29 GMT)

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Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

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