
Während die Kursbewegung zwischen Euro und Dollar gering ausfielen, profitierten der australische und der neuseeländischer Dollar von einer Entspannung zwischen den beiden Wirtschaftsmächten USA und China. In einem Telefonat hochrangiger Regierungsvertreter wurde vereinbart, an den Vereinbarungen zur Beilegung des Handelsstreits festhalten zu wollen. China ist ein wichtiger Handelspartner der rohstoffreichen Länder Australien und Neuseeland.
An den Finanzmärkten sorgte die Entspannung für Erleichterung, weil der Ton zwischen den Wirtschaftsriesen zuletzt wieder rauer geworden war. Von der jetzigen Entspannung profitierten auch Währungen zahlreicher Schwellenländer wie der russische Rubel, die türkische Lira oder der südafrikanische Rand. Der japanische Yen als klassischer sicherer Hafen wurde dagegen belastet.
Am frühen Nachmittag steht in den USA der monatliche Arbeitsmarktbericht auf dem Kalender. Ökonomen erwarten für den Berichtsmonat April einen extrem starken Stellenabbau von 22 Millionen. Für die Arbeitslosenquote wird ein Sprung von 4,4 auf 16 Prozent erwartet. Bereits in den Vorwochen hatten die wöchentlichen Daten vom Arbeitsmarkt einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit angezeigt./bgf/ssc/mis
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