Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 20.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
476 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Einigung bei Windkraft auf See erreicht - Ausbauziel nun 20 Gigawatt

BERLIN (Dow Jones)--Der lange Streit um den weiteren Ausbau der Windkraft auf See ist beigelegt. Die installierte Leistung der Offshore-Anlagen soll wie im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung vorgesehen von derzeit 15 auf 20 Gigawatt im Jahr 2030 erhöht werden, wie der Sprecher des niedersächsischen Umweltministeriums, Gunars Reichenbachs, bestätigte. Dies haben neben Niedersachsen die Küstenländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein mit dem Bund und den Übertragungsnetzbetreibern 50Hertz, Amprion und Tennet vereinbart.

Die jetzigen Beschlüsse sollen noch im ersten Halbjahr 2020 im Windenergie-auf-See-Gesetz ergänzt werden. Bis Jahresende soll das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie einen ersten Plan für geeignete Flächen vorlegen. Wie Reichenbachs erklärte, wurden auf den Treffen der Energieminister der Länder auch schon weitergehende Ausbauetappen besprochen, aber noch nicht beschlossen. Diskutiert werde demnach ein Ausbau von 30 Gigawatt bis 2035 und von 50 Gigawatt 2050.

Kabel künftig mit 525 Kilovolt 

Um den Strom von der Nordsee aufs Land zu transportieren, soll die Bundesnetzagentur parallel dazu einen neuen Zeitplan erstellen. Die Vorgaben werden laut dem Beschluss des niedersächsischen Umweltministeriums noch in diesem Jahr ins Bundesbedarfsplangesetz aufgenommen. Vereinbart haben die Beteiligten auch, dass die Stromautobahnen künftig durchgehend in einer höheren Spannungsebene von 525 Kilovolt statt wie bisher 320 Kilovolt erbaut werden sollen. So sollen die erforderlichen Anbindungsleitungen halbiert und die Eingriffe in die Umwelt verringert werden.

Das 20-Gigawatt-Ziel hatte die Koalition bereits im September beschlossen, die Umsetzung allerdings über Monate verzögert. Zunächst hatte die Union darauf gepocht, den Offshore-Ausbau mit der 1.000-Meter-Abstandsregel von Windkraft an Land zu verknüpfen, dies nach heftiger Kritik von Seiten der Industrie aber fallengelassen. Ende April beschloss das Bundeskabinett dann eine Formulierungshilfe zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Darin erhält das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie die nötige Kompetenz zur Verordnungsgebung.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/bam

(END) Dow Jones Newswires

May 11, 2020 12:36 ET (16:36 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.