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flatex
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flatex Morning-news EUR/USD (13.05.2020)

Der Greenback gab sich am Dienstag leicht geschwächt. Die US-Verbraucherpreise, die im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent sanken und auf Jahressicht nur um 0,3 Prozent stiegen. Es war der stärkste Rückgang der US-Verbraucherpreise seit 2008. Auch ein Tweet von US-Präsident Trump drückte den US-Dollar etwas. Trump schrieb in Bezug auf Negativzinsen in anderen Ländern von einem "Geschenk", das auch die USA akzeptieren sollten. Die Diskussion um eine mögliche Einführung von Negativzinsen in den USA wurde somit nochmals von höchster Stelle befeuert, wenngleich sich Fed-Offizielle schon mehrfach dagegen aussprachen, den US-Zinskorridor in den negativen Bereich zu führen, wie zum Beispiel jüngst der Chef der Chicago-Fed Charles Evens.

flatex-eurusd-13052020.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 01. Mai 2020 bei 1,1019 bis zum jüngsten Verlaufstief des 07. Mai 2020 bei 1,0766, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite abzuleiten. Die Widerstände wären bei 1,0893/1,0922/1,0960 und 1,1019, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 1,1079/1,1116 und 1,1175 zu ermitteln. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 1,0826 und 1,0766, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 1,0707/1,0670 und 1,0610 in Betracht.

  • Long: DE000MF0UXXX Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

  • Short: DE000MF0UXXX Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

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© 2020 flatex
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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