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marktEINBLICKE um 12: Commerzbank kämpft mit den Coronavirus-Auswirkungen, Wirecard besonders stark unter Druck

Zur Wochenmitte zeigt sich erneut, wie wackelig die jüngste Erholungsrallye war. der DAX verzeichnet deutliche Kursverluste. Anleger machen sich Sorgen, dass uns Corona noch eine Weile begleiten könnte und die Lockerungen der Beschränkungsmaßnahmen zu früh kommen. Eine zweite Ansteckungswelle würde die Wirtschaft für einen noch längeren Zeitraum in Mitleidenschaft ziehen.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX-1,5%10.654
MDAX-0,8%23.630
TecDAX-1,2%2.968
SDAX-1,2%10.455
Euro Stoxx 50-1,5%2.839

Die Topwerte im DAX sind SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600), Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) und Deutsche Telekom (WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508). Allerdings notieren am Mittag sämtliche Indexwerte in der Verlustzone. Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) steht besonders stark unter Druck. Dem Zahlungsabwickler droht juristischer Ärger. In der zweiten Reihe steht Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) im Fokus. Das Finanzhaus musste im ersten Quartal 2020 einen Verlust einfahren. Darüber hinaus bleibt mit Mowi (WKN: 924848 / ISIN: NO0003054108) auch das Essen der Zukunft ein Thema.

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© 2020 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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