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DAX 30 bleibt im Bärenmarkt - Übergeordnete W-Formation

Das zugehörige Gap-Closing (10.255 - 10.100) ebenso. Alles in allem bleibt es eine Wackelpartie. Auch die makroökonomischen Aussichten für den Rest des Jahres sind eher ernüchternd. Der Bärenmarkt ist bis auf weiteres intakt. Die 38-Tage-Linie verläuft bei 10.180 Zählern. Die Situation ist nach oben gedeckelt, nach unten zunächst bei 10.100 abgesichert. Der Trendfolgeindikator MACD generiert ein Verkaufssignal.

Die Slow-Stochastik bietet ebenfalls noch Spielraum für rückläufige Notierungen. Diese verzeichnet für heute ebenso ein Verkaufssignal. Die heutige Tagesbandbreite liegt zwischen 10.525 und 10.391 Punkten. Die Sorge um eine schleppende Konjunkturerholung und die fatale Ist-Situation verunsichert die Aktienmärkte weiter. Daher sollten die getätigten Absicherungen unbedingt beibehalten werden.

Ein kurzfristiger Rücksetzer auf die 10.100 wären keine große Überraschung. Um 08:00 Uhr werden von fundamentaler Seite her die deutschen Verbraucherpreise publiziert. Diesen wird ein Rückgang vorhergesagt. Um 14:30 folgen dann die US-Arbeitsmarktdaten. Hier werden zwar negative Daten erwartet, allerdings könnten diese "noch im Rahmen" ausfallen. Alles in allem bleibt es kurz- bis mittelfristig weiterhin recht volatil.

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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