Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 30.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
250 Tage bis zum Pentagon-Magnetverbot: Wie ein 46-Mio.-CAD-Small-Cap profitieren könnte
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
405 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Bundestag stimmt Erhöhung des Kurzarbeitergeldes zu

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Der Bundestag hat am Donnerstag die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes auf den Weg gebracht. Mit den höheren Lohnersatzleistungen will die Bundesregierung die negativen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für die Arbeiternehmer abmildern. Die Anhebung des Kurzarbeitergeldes wird von der Bezugsdauer abhängig gemacht. Ab dem vierten Monat soll das Kurzarbeitergeld von derzeit 60 auf dann 70 Prozent des Nettolohns steigen, ab dem siebten Monat auf 80 Prozent. Für Eltern werden die Gelder auf 77 beziehungsweise 87 Prozent des letzten Nettoeinkommens erhöht. Die Aufstockungen sollen längstens bis zum 31. Dezember gelten. Bislang haben bereits weit über 700.000 Betriebe Kurzarbeit beantragt.

Für den sozialpolitischen Sprecher der Unions-Fraktion, Peter Weiß, sind die sozialen Maßnahmen der Covid-19-Pandemie ein sozialer Schutzschirm, den es in Deutschland so noch nie gegeben habe. "Wir lassen die Menschen in der Corona-Krise nicht allein, wir schaffen Sicherheit und Solidarität", erklärte Weiß im Bundestag. Der Bundestag stimmte dem als Sozialschutz-Paket II bekannten Gesetzt mit Stimmen der Koalition zu. Die Oppositionsparteien enthielten sich. Dem Gesetz muss nun noch der Bundesrat zustimmen.

Kritik von FDP an Ungleichbehandlung der Selbständigen 

Für Bezieher von Arbeitslosengeld I wird die Bezugsdauer einmalig um drei Monate verlängert, wenn ihr Anspruch zwischen Mai und Dezember auslaufen sollte. Die Kosten für die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes und die Verlängerung der Anspruchsdauer beim Arbeitslosengeld belaufen sich auf über 2 Milliarden Euro. Die FDP enthielt sich in der Abstimmung. Sie kritisierte die Ungleichbehandlung von Freelancern und Selbständigen in dem Gesetz, weil diese vom Staat lediglich Geld für ihre Betriebskosten nicht aber für ihre Existenzsicherung bekommen.

"Wenn wir keine Pleitewelle von selbständigen Existenzen in diesem Land hinnehmen wollen-- das sind Menschen, die wir für Innovation und Gründergeist in diesem Land dringend brauchen--, dann wird es Zeit, dass die Bundesregierung ihre Haltung hier anpasst", erklärte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Johannes Vogel

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/cbr

-0-

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

May 14, 2020 05:06 ET (09:06 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.