LI-GE, Belgien, 14. Mai 2020 /PRNewswire/ -- MedC2, ein Startup mit Fokus auf digitale Gesundheit, hat diese Woche die Genehmigung der Europäischen Kommission für einen Zuschuss von 860.000 Euro im Rahmen des Starts des internationalen Projekts DRAGON (link) erhalten, das von einem anderen belgischen KMU, OncoRadiomics, geleitet wird.
Die Mission von MedC2 ist es, Patienten zu helfen, an Entscheidungen über ihre Gesundheit wie Behandlung und Lebensstil entscheidungen teilzunehmen. Dazu entwickelt das Unternehmen Patienten-Empowerment-Apps, Entscheidungsunterstützungssysteme für Ärzte und liefert individualisierte Informationen durch den Einsatz von KI-basierten Vorhersagemodellen.
Das Startup im Bereich der digitalen Gesundheit, das sich in erster Linie auf die Onkologie konzentriert, nutzt seine Fähigkeiten und Methoden, um drei Anwendungen zu entwickeln, die darauf abzielen, Bürger mit oder ohne COVID-19-Symptome zu befähigen, Ärzte zu unterstützen, die für die Triage von Patienten verantwortlich sind, und die effiziente Einbeziehung von Teilnehmern in klinische Studien im Zusammenhang mit dem Virus zu erleichtern. Ziel ist es, die partizipative Medizin zu fördern, indem Patienten über den gesamten Versorgungsweg von der Prävention bis zur Nachbehandlung gestärkt und begleitet werden.
"Wir sind stolz darauf, an den weltweiten Bemühungen gegen diese Pandemie teilzunehmen. Dieses Projekt richtet sich stark an die Bürgerinnen und Bürger, damit sie durch den Einsatz modernster Entscheidungsunterstützungssysteme von einer personalisierten Betreuung profitieren können. Unsere Bürger-App MyCareAvatar ermöglicht es Benutzern, zu wissen, was ihr Risiko für COVID-19 ist und was sie dagegen tun sollten. Die App wird dann ihre Gesundheit mit der Anleitung eines medical Chatbot Assistant weiter überwachen. Durch MyPatientCheck wird das Krankenhauspersonal dann bei der Wahl der richtigen Behandlung unterstützt", so Brice Van Eeckhout.
"Wir entwickeln bereits eine erste Version von MyPatientCheck, um Ärzte bei der Triage von Patienten mit COVID-19 zu unterstützen. Die App integriert unter anderem validierte Vorhersagemodelle, die darauf abzielen, Patienten zu identifizieren, die eher Atemhilfe benötigen. Zukünftige Versionen des Tools, deren Interoperabilität entscheidend sein wird, werden weiterhin Laborergebnisse und medizinische Bildgebungsdaten nutzen", fügte Guillaume Gustinhinzu.
Diese Apps stehen im Mittelpunkt des DRAGON-Projekts, das ki und maschinelles Lernen anwenden soll, um ein Entscheidungsunterstützungssystem für eine verbesserte und schnellere Diagnose, Behandlungsauswahl und Studienbeteiligung von COVID-19-Patienten zu liefern.
Weitere Informationen zu MedC2 finden Sie unter www.medc2.com.
