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DGAP-HV: MATERNUS-Kliniken-Aktiengesellschaft: -2-

DJ DGAP-HV: MATERNUS-Kliniken-Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 25.06.2020 in Berlin mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG

DGAP-News: MATERNUS-Kliniken-Aktiengesellschaft / Bekanntmachung der 
Einberufung zur Hauptversammlung 
MATERNUS-Kliniken-Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur 
Hauptversammlung am 25.06.2020 in Berlin mit dem Ziel der europaweiten 
Verbreitung gemäß §121 AktG 
 
2020-05-18 / 15:05 
Bekanntmachung gemäß §121 AktG, übermittelt durch DGAP 
- ein Service der EQS Group AG. 
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. 
 
MATERNUS-Kliniken-Aktiengesellschaft Berlin 
Wertpapierkennnummer 604400 
ISIN DE0006044001 Einladung zur ordentlichen 
Hauptversammlung 
als virtuelle Hauptversammlung ohne physische Präsenz 
der Aktionärinnen und Aktionäre Am Donnerstag, den 25. Juni 
2020, um 11:00 Uhr MESZ, 
findet in den Geschäftsräumen von Morrison & Foerster LLP, 
Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin, 
die ordentliche Hauptversammlung der 
MATERNUS-Kliniken-Aktiengesellschaft als virtuelle 
Hauptversammlung 
ohne physische Präsenz der Aktionärinnen und Aktionäre oder 
ihrer Bevollmächtigten statt. Hierzu laden wir unsere 
Aktionärinnen und Aktionäre herzlich ein. Bitte beachten 
Sie, dass Aktionärinnen und Aktionäre oder ihre 
Bevollmächtigten die virtuelle Hauptversammlung 
nicht vor Ort in den Geschäftsräumen von Morrison & Foerster 
LLP verfolgen können. 
 
Die Hauptversammlung wird in Form der virtuellen 
Hauptversammlung i.S.v. Art. 2 § 1 Abs. 2 des 'Gesetzes zur 
Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, 
Insolvenz- und Strafverfahrensrecht' (BGBl. I 2020, S. 569) 
und damit ohne physische Präsenz der Aktionäre und ihrer 
Bevollmächtigten, abgehalten (zu Einzelheiten siehe unten). 
 
I. Tagesordnung 
1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des 
   gebilligten Konzernabschlusses der 
   Maternus-Kliniken-Aktiengesellschaft, jeweils zum 
   31. Dezember 2019, des Lageberichtes und des 
   Konzernlageberichtes für das Geschäftsjahr 2019, 
   einschließlich der erläuternden Berichte des 
   Vorstandes nach § 289 a Abs. 1 HGB, § 315 a Abs. 1 
   HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrates für das 
   Geschäftsjahr 2019 
 
   Die genannten Unterlagen sind ab sofort auf der 
   Internetseite der Gesellschaft unter 
 
   www.maternus.de/investor-relations/hauptversammlung/ 
 
   zugänglich. 
 
   Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten 
   Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt. 
   Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 172 AktG 
   festgestellt. Entsprechend den gesetzlichen 
   Bestimmungen ist daher zu Tagesordnungspunkt 1 keine 
   Beschlussfassung vorgesehen. 
2. *Beschlussfassung über die Entlastung des im 
   Geschäftsjahr 2019 amtierenden Mitglieds des 
   Vorstandes* 
 
   Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu 
   beschließen: 
 
   Herrn Mario Ruano-Wohlers wird für seine 
   Vorstandstätigkeit im Geschäftsjahr 2019 Entlastung 
   erteilt. 
3. *Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder 
   des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2019* 
 
   Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu 
   beschließen: 
 
   Den im Geschäftsjahr 2019 amtierenden Mitgliedern 
   des Aufsichtsrates wird für diesen Zeitraum 
   Entlastung erteilt. 
4. *Beschlussfassung über die Wahl des Abschlussprüfers 
   und des Konzernabschlussprüfers für das 
   Geschäftsjahr 2020 sowie zum Prüfer für die etwaige 
   prüferische Durchsicht von Zwischenfinanzberichten 
   und sonstigen Finanzinformationen der Gesellschaft* 
 
   Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Ernst & Young GmbH 
   Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, 
   Niederlassung Berlin, zum Abschlussprüfer und 
   Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2020 zu 
   wählen. Dies umfasst auch die Wahl zum Prüfer für 
   die etwaige prüferische Durchsicht von 
   Zwischenfinanzberichten und sonstigen unterjährigen 
   Finanzinformationen im Sinne von § 115 Abs. 7 WpHG, 
   die vor der ordentlichen Hauptversammlung im Jahre 
   2021 aufgestellt werden, soweit die prüferische 
   Durchsicht beauftragt wird. 
5. *Beschlussfassung über die Aufhebung des bisherigen 
   Genehmigten Kapitals 2016/I (§ 4 Abs. 5 der Satzung) 
   und Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals 
   2020/I gegen Bar- und/oder Sacheinlagen mit der 
   Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts sowie 
   über die entsprechende Satzungsänderung* 
 
   Die Hauptversammlung vom 21. Juli 2016 hat den 
   Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des 
   Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft um 
   insgesamt bis zu 26.212.500,00 Euro gegen Bar- oder 
   Sacheinlagen zu erhöhen. Den genauen Wortlaut dieser 
   Ermächtigung enthält § 4 Abs. (5) der Satzung der 
   Maternus-Kliniken-Aktiengesellschaft. Diese 
   Ermächtigung läuft am 20. Juli 2021 aus. Von dieser 
   Ermächtigung ist bisher kein Gebrauch gemacht 
   worden. 
 
   Um dem Vorstand auch in Zukunft über den maximalen 
   Ermächtigungszeitraum von fünf Jahren die notwendige 
   Flexibilität zu geben, das Grundkapital insbesondere 
   zur Finanzierung des Wachstums der Gesellschaft zu 
   erhöhen, soll die Ermächtigung in ihrer 
   ursprünglichen Höhe erneuert werden. 
 
   Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, 
   folgenden Beschluss zu fassen: 
 
   a) Aufhebung des Genehmigten Kapitals 2016/I 
 
   Das Genehmigte Kapital 2016/I gemäß § 4 Abs. 5 
   der Satzung wird mit Wirkung auf die Eintragung des 
   neuen Genehmigten Kapitals 2020 aufgehoben, soweit 
   zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Aufhebung 
   noch nicht vom Genehmigten Kapital 2016/I Gebrauch 
   gemacht wurde. 
 
   b) Schaffung eines Genehmigten Kapitals 
      2020/I 
 
   Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des 
   Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis 
   zum 24. Juni 2025 um insgesamt bis zu 26.212.500,00 
   Euro durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von neuen 
   nennbetragslosen auf den Inhaber lautenden 
   Stückaktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen 
   zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2020/)). Hierbei 
   steht den Aktionären grundsätzlich das gesetzliche 
   Bezugsrecht zu. Das Bezugsrecht kann den Aktionären 
   auch mittelbar gewährt werden gemäß § 186 Abs. 
   5 AktG. 
 
   Der Vorstand wird ermächtigt, jeweils mit Zustimmung 
   des Aufsichtsrates das Bezugsrecht der Aktionäre 
   auszuschließen. Der Ausschluss des Bezugsrechts 
   ist jedoch nur in folgenden Fällen zulässig: 
 
   - zum Ausgleich von Spitzenbeträgen; 
   - bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen 
     zum Zwecke des (auch mittelbaren) Erwerbs 
     von Unternehmen oder Unternehmensteilen 
     oder Beteiligungen an Unternehmen oder von 
     sonstigen Vermögensgegenständen; 
   - soweit dies erforderlich ist, um den 
     Inhabern von im Zeitpunkt der Ausnutzung 
     des Genehmigten Kapitals 2020/I 
     umlaufenden Wandel- und/oder 
     Optionsrechten bzw. einer Wandlungspflicht 
     aus von der 
     Maternus-Kliniken-Aktiengesellschaft oder 
     ihren Konzerngesellschaften bereits 
     begebenen oder künftig zu begebenden 
     Wandel- und/oder 
     Optionsschuldverschreibungen ein 
     Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang 
     einzuräumen, wie es ihnen nach Ausübung 
     der Wandel- und/oder Optionsrechte bzw. 
     nach Erfüllung einer Wandlungspflicht als 
     Aktionäre zustehen würde; 
   - wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen 
     erfolgt und der auf die neuen Aktien, für 
     die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, 
     insgesamt entfallende anteilige Betrag des 
     Grundkapitals 10 Prozent des zum Zeitpunkt 
     des Wirksamwerdens der Ermächtigung 
     bestehenden Grundkapitals oder, sofern 
     dieser Betrag niedriger ist, 10 Prozent 
     des zum Zeitpunkt der Ausübung der 
     Ermächtigung bestehenden Grundkapitals 
     nicht übersteigt und der Ausgabebetrag den 
     Börsenpreis der bereits börsennotierten 
     Aktien gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt 
     der endgültigen Festlegung des 
     Ausgabebetrages nicht wesentlich 
     unterschreitet (§ 203 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. 
     § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG). Auf diese 
     Begrenzung sind Aktien anzurechnen, die 
     während der Laufzeit dieser Ermächtigung 
     bis zum Zeitpunkt ihrer Ausnutzung 
     aufgrund anderer Ermächtigungen in 
     unmittelbarer oder entsprechender 
     Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG 
     unter Bezugsrechtsausschluss 
     veräußert oder ausgegeben wurden bzw. 
     auszugeben sind. 
 
   Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des 
   Aufsichtsrates den weiteren Inhalt der Aktienrechte 
   und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe 
   festzulegen. 
 
   Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, nach jeweiliger 
   Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2020/I oder nach 
   Ablauf der Frist für die Ausnutzung des Genehmigten 
   Kapitals 2020/I die Fassung der Satzung jeweils 
   entsprechend anzupassen. 
 
   c) Satzungsänderung 
 
   § 4 Abs. 5 der Satzung wird wie folgt neu gefasst: 
 
   '(5) Der Vorstand ist ermächtigt, mit 
        Zustimmung des Aufsichtsrates das 
        Grundkapital der Gesellschaft bis zum 24. 
        Juni 2025 um insgesamt bis zu 
        26.212.500,00 Euro durch ein- oder 
        mehrmalige Ausgabe von neuen 
        nennbetragslosen auf den Inhaber lautenden 
        Stückaktien gegen Bareinlagen und/oder 
        Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes 
        Kapital 2020/I). Hierbei steht den 
        Aktionären grundsätzlich das gesetzliche 

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May 18, 2020 09:05 ET (13:05 GMT)

Bezugsrecht zu. Das Bezugsrecht kann den 
        Aktionären auch mittelbar gewährt werden 
        gemäß § 186 Abs. 5 AktG. 
 
        _Der Vorstand ist ermächtigt, jeweils mit 
        Zustimmung des Aufsichtsrates das 
        Bezugsrecht der Aktionäre 
        auszuschließen. Der Ausschluss des 
        Bezugsrechts ist jedoch nur in folgenden 
        Fällen zulässig:_ 
 
        - _zum Ausgleich von Spitzenbeträgen;_ 
        - _bei Kapitalerhöhungen gegen 
          Sacheinlagen zum Zwecke des (auch 
          mittelbaren) Erwerbs von Unternehmen 
          oder Unternehmensteilen oder 
          Beteiligungen an Unternehmen oder von 
          sonstigen Vermögensgegenständen;_ 
        - soweit dies erforderlich ist, um den 
          Inhabern von im Zeitpunkt der 
          Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 
          2020/I umlaufenden Wandel- und/oder 
          Optionsrechten bzw. einer 
          Wandlungspflicht aus von der 
          Maternus-Kliniken- Aktiengesellschaft 
          oder ihren Konzerngesellschaften 
          bereits begebenen oder künftig zu 
          begebenden Wandel- und/oder 
          Optionsschuldverschreibungen ein 
          Bezugsrecht auf neue Aktien in dem 
          Umfang einzuräumen, wie es ihnen nach 
          Ausübung der Wandel- und/oder 
          Optionsrechte bzw. nach Erfüllung 
          einer Wandlungspflicht als Aktionäre 
          zustehen würde; 
        - wenn die Kapitalerhöhung gegen 
          Bareinlagen erfolgt und der auf die 
          neuen Aktien, für die das Bezugsrecht 
          ausgeschlossen wird, insgesamt 
          entfallende anteilige Betrag des 
          Grundkapitals 10 Prozent des zum 
          Zeitpunkt des Wirksamwerdens der 
          Ermächtigung bestehenden Grundkapitals 
          oder, sofern dieser Betrag niedriger 
          ist, 10 Prozent des zum Zeitpunkt der 
          Ausübung der Ermächtigung bestehenden 
          Grundkapitals nicht übersteigt und der 
          Ausgabebetrag den Börsenpreis der 
          bereits börsennotierten Aktien 
          gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der 
          endgültigen Festlegung des 
          Ausgabebetrages nicht wesentlich 
          unterschreitet (§ 203 Abs. 1 Satz 1 
          i.V.m. § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG). Auf 
          diese Begrenzung sind Aktien 
          anzurechnen, die während der Laufzeit 
          dieser Ermächtigung bis zum Zeitpunkt 
          ihrer Ausnutzung aufgrund anderer 
          Ermächtigungen in unmittelbarer oder 
          entsprechender Anwendung von § 186 
          Abs. 3 Satz 4 AktG unter 
          Bezugsrechtsausschluss veräußert 
          oder ausgegeben wurden bzw. auszugeben 
          sind. 
 
        Der Vorstand ist ermächtigt, mit 
        Zustimmung des Aufsichtsrates den weiteren 
        Inhalt der Aktienrechte und die sonstigen 
        Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen. 
        Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, nach 
        jeweiliger Ausnutzung des Genehmigten 
        Kapitals 2020/I oder nach Ablauf der Frist 
        für die Ausnutzung des Genehmigten 
        Kapitals 2020/I die Fassung der Satzung 
        jeweils entsprechend anzupassen.' 
 
   *Bericht des Vorstandes gemäß §§ 186 Absatz 4 
   Satz 2, 203 Absatz 1 und 2 AktG zu 
   Tagesordnungspunkt 5* 
 
   Der Vorstand hat gemäß § 203 Abs. 1, 2, § 186 
   Abs. 4 Satz 2 AktG einen Bericht über die 
   vorgeschlagene Ermächtigung zum Ausschluss des 
   Bezugsrechts erstattet. 
 
   Der Bericht ist im Internet unter 
 
   www.maternus.de/investor-relations/hauptversammlung/ 
 
   veröffentlicht. 
 
   Auf Verlangen wird der Bericht jedem Aktionär 
   unverzüglich und kostenlos übersandt. Der Inhalt des 
   Berichts wird vollständig wie folgt bekannt gemacht: 
 
   Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der 
   Hauptversammlung die Schaffung eines neuen 
   Genehmigten Kapitals über insgesamt bis zu 
   26.212.500,00 Euro vor. Bei der Ausnutzung dieses 
   Kapitals ist den Aktionären grundsätzlich ein 
   Bezugsrecht zu gewähren. 
 
   _Bezugsrechtsausschluss bei Spitzenbeträgen_ 
 
   Die vorgeschlagene Ermächtigung sieht vor, den 
   Vorstand zu ermächtigen, mit Zustimmung des 
   Aufsichtsrates Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der 
   Aktionäre auszunehmen. Damit soll die Abwicklung 
   einer Emission mit einem grundsätzlichen Bezugsrecht 
   der Aktionäre erleichtert werden. Solche 
   Spitzenbeträge können sich aus dem jeweiligen 
   Emissionsvolumen und der Darstellung eines 
   praktikablen Bezugsverhältnisses ergeben. Ihr Wert 
   je Aktionär ist in der Regel gering, der Aufwand für 
   die Emission ohne einen solchen Ausschluss deutlich 
   höher. Der Ausschluss dient daher der 
   Praktikabilität und der erleichterten Durchführung 
   einer Emission. Die als so genannte 'freie Spitzen' 
   vom Bezugsrecht ausgenommenen neuen Aktien werden 
   bestmöglich für die Gesellschaft verwertet. Der 
   mögliche Verwässerungseffekt ist aufgrund der 
   Beschränkung auf Spitzenbeträge gering. Daher halten 
   Vorstand und Aufsichtsrat den Ausschluss des 
   Bezugsrechts aus diesen Gründen für sachlich 
   gerechtfertigt und angemessen. 
 
   _Bezugsrechtsausschluss bei Kapitalerhöhung gegen 
   Sacheinlage_ 
 
   Ferner wird vorgeschlagen, dass der Vorstand mit 
   Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht der 
   Aktionäre insgesamt ausschließen kann, um die 
   neuen Aktien der Gesellschaft Dritten gegen 
   Sacheinlagen im Rahmen von 
   Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von 
   Unternehmen oder Teilen daran oder von sonstigen 
   Vermögensgegenständen anbieten zu können. Die 
   Gesellschaft soll so in die Lage versetzt werden, 
   künftig Unternehmen, Unternehmensteile, 
   Beteiligungen oder mit einem solchen Vorhaben in 
   Zusammenhang stehende Wirtschaftsgüter und sonstige 
   Vermögensgegenstände zu erwerben, um ihre 
   Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Ertragskraft 
   und den Unternehmenswert zu steigern. Die 
   Gesellschaft ist darüber hinaus aufgrund ihrer 
   Unternehmenstätigkeit darauf angewiesen, 
   Akquisitionsmöglichkeiten, einschließlich 
   struktureller Veränderungen innerhalb ihrer 
   Unternehmensgruppe, kurzfristig wahrnehmen zu 
   können. Erfahrungsgemäß verlangen Eigentümer 
   interessanter Akquisitionsobjekte als Gegenleistung 
   für die Veräußerung oft nicht Geld, sondern 
   Aktien. Um auch solche Akquisitionsobjekte erwerben 
   zu können, muss die Gesellschaft die Möglichkeit 
   haben, ihr Kapital mit Bezugsrechtsausschluss zu 
   erhöhen. Um die Liquidität der Gesellschaft zu 
   schonen, kann es sich im Einzelfall anbieten, solche 
   Erwerbe mit Aktien der 
   Maternus-Kliniken-Aktiengesellschaft zu bezahlen. Da 
   eine Kapitalerhöhung bei sich abzeichnenden 
   Erwerbsmöglichkeiten häufig kurzfristig erfolgen 
   muss, für die Durchführung einer 
   (außerordentlichen) Hauptversammlung meistens 
   keine Zeit bleibt und/oder die Akquisition vor ihrem 
   Abschluss nicht öffentlich bekannt werden darf, ist 
   die Schaffung eines solchen Genehmigten Kapitals 
   erforderlich. 
 
   _Bezugsrechtsausschluss bei Options- und 
   Wandelschuldverschreibungen_ 
 
   Darüber hinaus soll das Bezugsrecht mit Zustimmung 
   des Aufsichtsrates ausgeschlossen werden können, 
   soweit es erforderlich ist, um auch den Inhabern von 
   bestehenden und künftig zu begebenden Options- 
   und/oder Wandelschuldverschreibungen ein Bezugsrecht 
   auf neue Aktien geben zu können, wenn dies die 
   Bedingungen der jeweiligen Schuldverschreibung 
   vorsehen. Solche Schuldverschreibungen sind zur 
   erleichterten Platzierung am Kapitalmarkt in der 
   Regel mit einem Verwässerungsschutzmechanismus 
   ausgestattet, der vorsieht, dass den Inhabern bei 
   nachfolgenden Aktienemissionen mit Bezugsrecht der 
   Aktionäre anstelle einer Ermäßigung des 
   Options- bzw. Wandlungspreises ein Bezugsrecht auf 
   neue Aktien eingeräumt werden kann, wie es auch den 
   Aktionären zusteht. Sie werden damit so gestellt, 
   als ob sie ihr Options- oder Wandlungsrecht bereits 
   ausgeübt hätten bzw. eine Wandlungspflicht erfüllt 
   wäre. Dies hat den Vorteil, dass die Gesellschaft - 
   im Gegensatz zu einem Verwässerungsschutz durch 
   Reduktion des Options- bzw. Wandlungspreises - einen 
   höheren Ausgabekurs für die bei der Wandlung oder 
   Optionsausübung auszugebenden Aktien erzielen kann. 
 
   _Bezugsrechtsausschluss bei Barkapitalerhöhungen 
   gem. § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG_ 
 
   Der Vorstand soll darüber hinaus ermächtigt werden, 
   mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht 
   auch dann auszuschließen, wenn die 
   Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen insgesamt 10 
   Prozent des anteiligen Betrags des Grundkapitals, 
   das auf die neuen Aktien entfällt, nicht übersteigt 
   und der Ausgabebetrag den Börsenpreis der bereits 
   börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung zum 
   Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des 
   Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet (§ 
   203 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG). 
   Diese Ermächtigung versetzt die Gesellschaft in die 
   Lage, auch sehr kurzfristig einen eventuellen 
   Kapitalbedarf zu decken, um Marktchancen in 
   verschiedenen Geschäftsfeldern schnell und flexibel 
   zu nutzen. Der Ausschluss des Bezugsrechts 
   ermöglicht ein sehr schnelles Handeln und eine 

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May 18, 2020 09:05 ET (13:05 GMT)

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