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DAX 30 bleibt im Bärenmarkt - Übergeordnete W-Formation

Das zugehörige Gap-Closing (10.255 - 10.100) ebenso. Alles in allem bleibt es eine Wackelpartie. Auch die makroökonomischen Aussichten für den Rest des Jahres sind eher ernüchternd. Der Bärenmarkt ist bis auf weiteres intakt. Die 38-Tage-Linie verläuft bei 10.180 Zählern. Die Situation ist nach oben gedeckelt, nach unten zunächst bei 10.100 abgesichert. Der Trendfolgeindikator MACD generiert ein Verkaufssignal.

Die Slow-Stochastik bietet ebenfalls noch Spielraum für rückläufige Notierungen. Diese verzeichnet für heute ebenso ein Verkaufssignal. Die heutige Tagesbandbreite liegt zwischen 10.525 und 10.391 Punkten. Die Sorge um eine schleppende Konjunkturerholung und die fatale Ist-Situation verunsichert die Aktienmärkte weiter. Daher sollten die getätigten Absicherungen unbedingt beibehalten werden.

Ein kurzfristiger Rücksetzer auf die 10.100 wären keine große Überraschung. Um 08:00 Uhr werden von fundamentaler Seite her die deutschen Verbraucherpreise publiziert. Diesen wird ein Rückgang vorhergesagt. Um 14:30 folgen dann die US-Arbeitsmarktdaten. Hier werden zwar negative Daten erwartet, allerdings könnten diese "noch im Rahmen" ausfallen. Alles in allem bleibt es kurz- bis mittelfristig weiterhin recht volatil.

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© 2020 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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