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(2)

MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Japan mit Stimulus-Fantasie vorn

(Wiederholung wegen Schreibfehler in der Überschrift)

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Kein einheitlicher Trend schält sich an den Börsen in Ostasien am Mittwoch heraus. Im Lauf des Handels scheint sich aber eine leicht freundlichere Tendenz durchzusetzen. Übergeordnet herrscht eine gewisse Vorsicht, weil die lange Dauer der wirtschaftlichen Erholungsphase wieder in den Blick rückt. An der Wall Street war es nach unten gegangen, im späten Geschäft verstärkt mit einem Medienbericht, der Zweifel an dem Corona-Impfstoffkandidaten des Pharmaherstellers Moderna schürte. So schrieb Stat News, eine Webseite, die sich hauptsächlich mit Gesundheitsthemen befasst, dass die von Moderna veröffentlichten Daten ungenügend seien.

Derweil versuchen Experten die Corona-Schäden zu quantifizieren. Am Dienstag hat das Centre for Risk Studies in Cambridge prognostiziert, dass die Weltwirtschaft in den kommenden fünf Jahren pandemiebedingt bis zu 82 Billionen Dollar verlieren könnte.

Angeführt werden die regionalen Börsen von Tokio, wo es um 1,2 Prozent auf 20.673 Punkte nach oben geht. Hier stützt eine Meldung vom Vortag nach Börsenschluss, wonach die Bank of Japan für den 22. Mai eine außerplanmäßige Sitzung anberaumt. Bei dieser Sitzung wird der Rat über neue Finanzmittel für Unternehmen diskutieren, die von der Coronavirus-Pandemie betroffen sind, wie die Notenbank mitteilte. Die Perspektive auf weitere Stimuli befördert die Kauflaune.

Bei den Branchen sind vor allem Elektronik- und Pharmawerte gesucht, während Finanztitel verschmäht werden. Sony Financial Holdings gewinnen nochmals 7,8 Prozent, nachdem die Mutter Sony per Tendergebot die volle Kontrolle über die Finanztochter übernehmen will. Fujifilm Holdings verlieren 4,5 Prozent, nachdem das Anti-Covid-19-Präparat Avigan des Mischkonzerns offenbar keine Wirkung gezeigt hat.

Lenovo zuversichtlich 

Die chinesische Zentralbank hatte keine Überraschung für die Anleger parat, denn die Leitzinsen blieben wie erwartet unverändert. Der wenig veränderte Hongkonger Markt wird von den starken Pharma-, Technologie- und Versicherungswerten angeführt. Lenovo steigern sich um 5,0 Prozent, denn der Technologiekonzern rechnet mit einem langfristigen Anstieg bei der Nachfrage nach Computerrn und Datencentern, weil mehr Menschen online arbeiten. Zudem hat Lenovo verschärfte Kostendisziplin angekündigt, die Liquidität und die finanzielle Gesundheit sollen gestärkt werden. Im abgelaufenen Quartal hat Lenovo dagegen einen kräftigen Gewinneinbruch verkraften müssen.

Am leicht festeren südkoreanischen Markt gewinnen SK Holdings 3,2 Prozent nach Berichten, denen zufolge die Sparte SK Biopharmaceuticals den Antrag auf eine Notierung von Aktien gestellt hat.

In Australien konnten miserable Einzelhandelsdaten die Anleger kaum schrecken, der Markt schloss mit kleinen Aufschlägen. Eine Vorabschätzung zeigte bei den Umsätzen einen Einbruch im April um 17,9 Prozent zum Vormonat. Naturgemäß traf es vor allem Cafes, Restaurants und Bekleidung. Da die Anleger coronabedingt auf derartiges gefasst waren, ließen sie sich nicht ins Bockshorn jagen.

=== 
Index (B rse)            zuletzt      +/- %     % YTD      Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    5.581,30     +0,39%   -16,50%     08:00 
Nikkei-225 (Tokio)     20.672,89     +1,17%   -13,62%     08:00 
Kospi (Seoul)           1.987,12     +0,33%    -9,58%     08:00 
Schanghai-Comp.         2.885,54     -0,45%    -5,40%     09:00 
Hang-Seng (Hongk.)     24.364,49     -0,10%   -13,48%     10:00 
Straits-Times (Sing.)   2.557,32     -0,93%   -19,90%     11:00 
KLCI (Malaysia)         1.425,39     +0,10%   -10,37%     11:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Di, 9:15   % YTD 
EUR/USD                   1,0938      +0,2%    1,0921    1,0939   -2,5% 
EUR/JPY                   117,89      +0,2%    117,67    117,52   -3,3% 
EUR/GBP                   0,8922      +0,0%    0,8919    0,8928   +5,4% 
GBP/USD                   1,2260      +0,1%    1,2246    1,2253   -7,5% 
USD/JPY                   107,78      +0,0%    107,75    107,45   -0,9% 
USD/KRW                  1229,70      +0,4%   1225,35   1224,64   +6,5% 
USD/CNY                   7,1056      +0,1%    7,0993    7,1081   +2,1% 
USD/CNH                   7,1171      -0,0%    7,1194    7,1191   +2,2% 
USD/HKD                   7,7503      -0,0%    7,7509    7,7507   -0,5% 
AUD/USD                   0,6545      +0,2%    0,6531    0,6552   -6,6% 
NZD/USD                   0,6103      +0,5%    0,6071    0,6082   -9,3% 
Bitcoin 
BTC/USD                 9.720,26      +0,4%  9.683,51  9.604,01  +34,8% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.     +/- %   +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  32,14      31,96     +0,6%      0,18  -45,4% 
Brent/ICE                  34,95      34,65     +0,9%      0,30  -45,0% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %   +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.747,80   1.745,10     +0,2%     +2,70  +15,2% 
Silber (Spot)              17,49      17,40     +0,5%     +0,09   -2,0% 
Platin (Spot)             838,45     835,25     +0,4%     +3,20  -13,1% 
Kupfer-Future               2,41       2,42     -0,1%     -0,00  -14,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/cbr

(END) Dow Jones Newswires

May 20, 2020 01:20 ET (05:20 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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