Anzeige
Mehr »
Montag, 08.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Explorer vor Durchbruch? 2 Kilometer Anomalie - trifft diese Aktie jetzt den Jackpot?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
356 Leser
Artikel bewerten:
(3)

Schulze und Ökonomen fordern sozial-ökologisches Konjunkturpaket

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Konjunkturmaßnahmen zur Erholung der Wirtschaft von der Corona-Krise können laut einem Gutachten für das Bundesumweltministerium so gestaltet werden, dass sie zugleich dem Klimaschutz dienen. In der Studie benennen vier Wirtschaftsforschungsinstitute "sozial-ökologische Impulse" in den Bereichen Verkehr, Gebäude, Energie und Industrie. Einen besonderen Schwerpunkt legen sie dabei auf die kommunale Ebene.

"Wir haben jetzt die Chance, den Weg aus der Krise zu verbinden mit einem großen Fortschritt beim Klimaschutz", betonte Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) bei einer Pressekonferenz mit Vertretern der Institute in Berlin. Der Neustart solle genutzt werden, "um unsere Gesellschaft insgesamt klimafreundlicher, gerechter und krisenfest zu machen". Konjunkturhilfen bräuchten einen klaren Kompass: "Beschäftigung, Innovation und Klimaschutz".

Neben Investitionen in saubere Mobilität und neue Energie solle ein Schwerpunkt der Hilfen bei den Kommunen liegen, forderte sie mit Blick auf das von der Regierung für Anfang Juni angekündigte Konjunkturpaket. Schulze warb "nicht nur für einen Schutzschirm für die Kommunen, sondern auch für ein Investitionsprogramm in den kommunalen Klimaschutz". Dazu müssten der öffentliche Nahverkehr und die Sanierung öffentlicher Gebäude gehören.

Konjunktur und Klimapolitik verzahnen 

Erstellt wurde die Studie vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), dem Institut für Sozialökonomie (Ifso) der Universität Duisburg-Essen und dem Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK). IMK-Chef Sebastian Dullien warnte bei der Pressekonferenz, aus klimapolitischer Sicht bestehe die Gefahr, dass mit einem Konjunkturpaket klimaschädliche Maßnahmen erneut festgeschrieben würden.

"Konjunktur und Klimapolitik müssen verzahnt werden", forderte er deshalb und schlug ein Konjunkturpaket von 100 Milliarden Euro für 2020 und 2021 vor. Finanziert werden solle es durch eine höhere Neuverschuldung. Enthalten sein sollten darin ein Kinderbonus, eine vorübergehende Erleichterung von Abschreibungsbedingungen mit der Wiedereinführung einer degressiven Abschreibung, ein Schutzschirm für die Kommunen sowie eine Förderung von Investitionen in Forschung und Entwicklung und Bildung, erklärte der Wirtschaftsweise Achim Truger.

DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert mahnte eine dringende Verbesserung der Bedingungen für die Windkraft in Deutschland und eine Erhöhung der Ausbauziele für erneuerbare Energien auf 75 Prozent statt 65 Prozent bis 2030 an. Der Solardeckel solle schnellstmöglich tatsächlich aufgehoben werden, forderte sie und mahnte zudem eine "Solarprämie" an. Zudem gehöre die EEG-Umlage für den Eigenverbrauch sofort abgeschafft. Auch müssten die Abstandsregelungen so niedrig wie möglich gehalten und die Planungs- und Genehmigungsverfahren verbessert werden.

Die Experten schlugen zudem eine "Mobilitätswende" im Zuge des Konjunkturpakets, höhere Zuschüsse für die energetische Gebäudesanierung, mehr Anreize für Investitionen in klimafreundliche Produktionsprozesse, Änderungen der CO2-Preise und ein Ende der Steuerbefreiungen oder -erleichterungen für Kerosin, Dieselkraftstoff und Dienstwagen vor.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/apo

(END) Dow Jones Newswires

May 25, 2020 05:46 ET (09:46 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.