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flatex
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flatex Morning-news Öl (WTI) (28.05.2020)

Die IEA (International Energy Agency) hat ihren fünften "World Energy Investment Report" publiziert. Die IEA weist als Kernaussage in ihrem 2020er-Bericht, der sich auf Daten bis Mitte April bezieht, darauf hin, dass jene Länder aufgrund der Lockdowns eine im Vergleich zur Vorkrisenzeit 25 Prozent geringere Energienachfrage aufwiesen. Länder mit einem partiellen Lockdown hätten eine rund 18 Prozent geringere Energienachfrage. Der höchste Nachfrageanteil käme von der Mobilität und der Luftfahrt, die insgesamt für 60 Prozent der globalen Rohölnachfrage verantwortlich sind. Zieht dieser Bereich in den nächsten Wochen schrittweise an, könnte im Umkehrschluss die Rohölschwemme schrittweise abgebaut werden. Die IEA geht in ihrem Bericht davon aus, dass die globale Rohölnachfrage um 9 Millionen Fass pro Tag niedriger ausfallen wird und spricht von einer Rückkehr zu 2012er-Verbrauchswerten.

flatex-wti-28052020.png

Zur Charttechnik des WTI-Juli-Kontrakts: Ausgehend vom Jahrestief des 28. April 2020 bei 17,27 US-Dollar bis zum jüngsten Zwischenhoch vom 26. Mai 2020 bei 34,58 US-Dollar, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher zu ermitteln. Die Widerstände kämen bei den Marken von 34,58/37,10/38,66/41,20 und 45,28 US-Dollar in Betracht. Die Unterstützungen wären bei 30,49/27,96/25,92 und 23,87 US-Dollar auszumachen.

  • Long: DE000MC6YXXX Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Jul20

  • Short: DE000MF92XXX Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Jul20

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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

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