Anzeige
Mehr »
Sonntag, 31.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Der Markt schläft noch: Neben ACM explodiert die Lithium-Ressource um 650
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
628 Leser
Artikel bewerten:
(6)

Mint-Lücke verringert sich wegen Corona-Krise um mehr als 50 Prozent

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Wegen der Corona-Krise und dem damit verbundenen Rückgang offener Stellen hat sich im Frühjahr die Fachkräftelücke in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen um mehr als 50 Prozent verringert. Das ist das Ergebnis des Mint-Frühjahrsreports vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Im April hat sich die Lücke in den Mint-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) gegenüber dem Vorjahresmonat um 51 Prozent auf 152.600 verringert, so das Ergebnis des Berichts, den das IW im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Bundesverbands der Deutschen Industrie, des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall und der Initiative "Mint Zukunft schaffen" erstellt hat.

Gegenüber dem langjährigen Durchschnitt aus den Jahren 2014 bis 2019 ergibt sich für den Monat April ein Rückgang um 29 Prozent. Dies zeige deutlich die Auswirkungen der Krise im Mint-Bereich.

IT-Fachkräfte weiter gesucht 

Ganz anders sieht es bei den IT-Kräften aus. Die Lücke bleibt im April 2020 weiterhin groß mit 39.700 und liegt damit sogar um vier Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Hier verstärke die aktuelle Krise durch die gestiegenen Digitalisierungsanforderungen den Bedarf an IT-Fachkräften zusätzlich.

"Die Digitalisierung ist ein wichtiger Schlüssel, um die Herausforderungen der Corona-Krise zu meistern. Unternehmen digitalisieren ihre Geschäftsmodelle, um das Kerngeschäft zu sichern und die Nachfrage der Kunden bedienen zu können", erklärte Axel Plünnecke vom IW. "Unternehmensbefragungen zeigen bereits unmittelbar vor der Corona-Krise, dass die Verfügbarkeit von Fachkräften dabei das zentrale Hemmnis für die Implementierung digitaler Geschäftsmodelle darstellt."

Digitalisierung ist Schlüssel zur Bewältigung der Krise 

Für Michael Stahl vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall stehen die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie vor immensen Herausforderungen durch Digitalisierung und Strukturwandel. Diese würden nun durch den tiefen konjunkturellen Einbruch infolge der Corona-Krise "erheblich verschärft". Gleichzeitig sei die Sicherung des Mint-Nachwuchses für die Industrie besonders wichtig, denn mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in dem Sektor seien Mint-Fachkräfte und rund 38 Prozent aller Mint-Beschäftigten arbeiteten in der Metall- und Elektro-Industrie. "Nur über Qualifikation und Innovation können die Weichen für nachhaltiges Wachstum in der Zukunft gestellt werden", lautet das Fazit von Stahl.

Nach Ansicht von Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative "Mint Zukunft schaffen", droht jedoch durch die Situation an den Schulen während der Corona-Krise eine Zunahme der Bildungsarmut. "Das Bildungssystem war und ist auf die digitale Zukunft nicht vorbereitet", so Sattelberger. Es müssten dringend Lehr- und Lernkonzepte erarbeitet und der Digitalpakt zügig umgesetzt werden. Daher sollten die rund 40.000 Schulen in Deutschland bei der Digitalisierung durch IT-Experten unterstützt werden. Sattelberger sieht hier einen zusätzlichen Bedarf an rund 20.000 IT-Kräften.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/mgo

(END) Dow Jones Newswires

June 03, 2020 05:48 ET (09:48 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.