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MÄRKTE ASIEN/Aktienrally geht die Luft aus

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Obwohl die Wall Street am Vorabend noch einmal kräftig gestiegen ist, scheint der jüngsten Aktienrally zumindest in Asien die Luft auszugehen. Die asiatischen Börsen zeigen sich am Donnerstag ohne klaren Trend, kleinere Abgaben stehen ebensolchen Aufschlägen gegenüber. Auch der Dollar, der zuletzt auf das niedrigste Niveau seit Anfang März gesunken war, stabilisiert sich und legt etwas zu. Der japanische Yen, der zuletzt deutlich zum Greenback abgewertet hatte, stabilisiert sich ebenfalls. Händler interpretieren diese Bewegungen als Zeichen wachsender Vorsicht am Finanzmarkt. Vermeintliche Sicherheit sei wieder etwas gefragt, heißt es.

Unter die Hoffnungen auf eine schnelle Konjunkturerholung durch die Lockerungen der Auflagen in der Coronapandemie mischten sich wieder leichte Zweifel und der Blick auf die trübe Realität gewinne wieder mehr Gewicht, heißt es im Handel. Von einer generellen Eintrübung der Stimmung ist aber nicht die Rede. Der Aktienmarkt sei aber der ökonomischen Entwicklung zu weit und wohl auch zu schnell vorausgeeilt. Der Markt wartet nun auf die Europäische Zentralbank, die nach Handelsschluss in Asien ihren Beitrag zur Gesundung der Konjunktur erweitern werde, so die Hoffnung im Markt.

Allerdings gibt es auch wieder handfeste Argumente gegen eine Fortsetzung der globalen Aktienrally, denn die Spannungen zwischen China und den USA sind um ein Kapital reicher: Die US-Regierung untersagt chinesischen Fluggesellschaften vorübergehend Flüge aus den und in die USA. Zur Begründung führte das US-Verkehrsministerium an, die chinesischen Behörden hätten US-Fluggesellschaften bislang keine Wiederaufnahme des Flugverkehrs in das Land genehmigt. Hintergrund ist die freiwillige Unterbrechung zahlreicher Flugverbindungen wegen der Coronavirus-Pandemie. In den Streit um Hongkong hat sich derweil nun auch die britische Regierung mit harscher Kritik an China eingeschaltet.

Luftfahrtwerte in China belastet 

Die chinesischen Börsen werden dazu passend im Minus gehandelt: In Schanghai verliert der Composite nach anfänglichen Aufschlägen 0,2 Prozent, in Hongkong dreht der HSI 0,1 Prozent ins Minus. Mit deutlicheren Verlusten zeigen sich jedoch die Titel der chinesischen Fluggesellschaften: Air China verlieren 1,0 Prozent und China Eastern Airlines 1,1 Prozent, China Southern Airlines zeigen sich unverändert.

In Tokio steigt der Nikkei-225 um 0,3 Prozent nach anfänglichen höheren Gewinnen. Händler sprechen auch in Tokio vor einer wachsenden Nervosität wegen der US-chinesischen Spannungen. In Seoul präsentiert sich der Kospi gut behauptet, auch der südkoreanische Aktienmarkt hatte sich im frühen Handel deutlich fester gezeigt. Der am Vortag auf den Weg gebrachte Nachtragshaushalt zur Ankurbelung der Wirtschaft sei weitgehend eingepreist, heißt es.

In Australien hält der Optimismus an der Börse ungebrochen an. Der S&P/ASX-200 steigt um weitere 0,9 Prozent - trotz schwacher Handelsdaten. Denn im April waren Im- und Exporte eingebrochen. Einen noch deutlicheren Absturz verbuchte der australische Einzelhandel im April. Hier hatten Volkswirte sogar noch ein Tick schlechtere Daten erwartet. Die Daten zeigten jedoch die Situation im April, der Markt schaue nach vorn, heißt es.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD           Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    5.994,40     +0,89%   -10,32%          08:00 
Nikkei-225 (Tokio)     22.665,50     +0,23%    -4,41%          08:00 
Kospi (Seoul)           2.151,88     +0,23%    -2,08%          08:00 
Schanghai-Comp.         2.917,17     -0,21%    -4,36%          09:00 
Hang-Seng (Hongk.)     24.298,60     -0,11%   -13,80%          10:00 
Straits-Times (Sing.)   2.698,78     -0,06%   -16,21%          11:00 
KLCI (Malaysia)         1.550,73     +0,79%    -3,16%          11:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Mi, 10:21 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,1214      -0,2%    1,1237         1,1205   -0,0% 
EUR/JPY                   122,24      -0,1%    122,38         121,84   +0,3% 
EUR/GBP                   0,8944      +0,1%    0,8935         0,8908   +5,7% 
GBP/USD                   1,2539      -0,3%    1,2576         1,2578   -5,4% 
USD/JPY                   109,01      +0,1%    108,91         108,73   +0,3% 
USD/KRW                  1217,61      +0,2%   1215,78        1218,15   +5,4% 
USD/CNY                   7,1261      +0,1%    7,1158         7,1120   +2,3% 
USD/CNH                   7,1293      +0,1%    7,1193         7,1174   +2,4% 
USD/HKD                   7,7503      -0,0%    7,7504         7,7504   -0,5% 
AUD/USD                   0,6901      -0,3%    0,6922         0,6896   -1,5% 
NZD/USD                   0,6418      -0,1%    0,6422         0,6387   -4,7% 
Bitcoin 
BTC/USD                 9.639,76      +0,6%  9.580,26       9.518,51  +33,7% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.     +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  36,56      37,29     -2,0%          -0,73  -37,9% 
Brent/ICE                  39,21      39,79     -1,5%          -0,58  -37,7% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.704,18   1.698,65     +0,3%          +5,53  +12,3% 
Silber (Spot)              17,59      17,75     -0,9%          -0,16   -1,5% 
Platin (Spot)             835,40     829,00     +0,8%          +6,40  -13,4% 
Kupfer-Future               2,47       2,49     -0,6%          -0,02  -12,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/raz

(END) Dow Jones Newswires

June 04, 2020 01:06 ET (05:06 GMT)

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© 2020 Dow Jones News
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