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flatex
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flatex Morning-news EUR/USD (05.06.2020)

Der EZB-Zinsentscheid und die EZB-Pressekonferenz beherrschten den Handel am Donnerstag. Die EZB hatte den Leitzins bei 0,00 Prozent, den Einlagensatz bei einem Minus von 0,5 Prozent und den Spitzenrefinanzierungssatz bei 0,25 Prozent unverändert belassen. Das PEPP-Programm wird um 600 Milliarden Euro aufgestockt und mindestens bis zum Juni 2021 verlängert.

flatex-eurusd-05062020.png

Zur Charttechnik: Die Aufwärtsbewegung hielt auch am Tag des EZB-Leitzinsentscheids an. Das 76,4prozentige Fibonacci-Retracement bei 1,1293 befand sich zunächst rund um die EZB-Pressekonferenz im Test und wurde dann recht kraftvoll überwunden. Dennoch: Unverändert wäre der Kursverlauf vom Jahreshoch des 09. März 2020 bei 1,1496 bis zum Mehrjahrestief des 23. März 2020 bei 1,0636 heranzuziehen, um die nächsten Marken auf der Ober- und Unterseite ableiten zu können. Als nächsten wichtigen Widerstand wäre schon die Marke von 1,1496 in Betracht zu ziehen. Die Unterstützungen wären weiterhin bei 1,1293/1,1167/1,1066 und 1,0965 auszumachen.

  • Long: DE000MF0UXXX Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

  • Short: DE000MF0UXXX Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

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© 2020 flatex
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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