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flatex Morning-news EUR/USD (08.06.2020)

Das Währungspaar EUR/USD konnte sich trotz einer leichten Erholung des Greenback im Zuge der überraschend gut ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten für den Mai in Reichweite der Marke von 1,13 halten. In der neuen Handelswoche richtet sich der Fokus auf das FOMC-Meeting und damit auf den Fed-Zinsentscheid am Mittwoch um 20:00 Uhr. Mit einer Anpassung des Zinskorridors zur Unterseite und demnach Negativzinsen ist nicht zu rechnen. Vielmehr wird Fed-Chef Powell den Markt darüber informieren, dass die Zinsen für eine lange Zeit auf einem sehr niedrigen Niveau verharren werden.

flatex-eurusd-08062020.png

Zur Charttechnik: Das hier am Freitag erwähnte 76,4prozentige Fibonacci-Retracement von 1,1293 wurde bereits getestete und durchbrochen und könnte nun als Unterstützung heranzuziehen sein. Der Kursverlauf vom Jahreshoch des 09. März 2020 bei 1,1496 bis zum Mehrjahrestief des 23. März 2020 bei 1,0636 hat seine Gültigkeit somit noch nicht verloren. Die nächsten Widerstände wären bei 1,1496/1,1621 und 1,1699 auszumachen. Die Unterstützungen kämen bei den Marken 1,1167/1,1066 und 1,0965 in Betracht.

  • Long: DE000MF0UXXX Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

  • Short: DE000MF0UXXX Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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