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flatex Morning-news EUR/USD (09.06.2020)

Die jüngste Aufwärtsbewegung des Euro fand am Freitag rund um die überraschend gut ausgefallenen US-Arbeitsmarkdaten für den Mai ein abruptes Ende. Sofort setzten Gewinnmitnahmen ein, doch der Euro kann sich erstaunlicherweise weiterhin im Dunstkreis der Marke von 1,13 halten. Am Devisenmarkt könnte man sich bis zum Mittwoch, an dem der Fed-Zinsentscheid und die Fed-Pressekonferenz anstehen, nicht mehr zu weit mit neuen Positionen aus dem Fenster lehnen. Marktteilnehmer könnten zudem auf die US-Verbraucherpreise für den Mai achten, die am Mittwoch um 14:30 Uhr anstehen. Diese könnten den Worten von Jerome Powell noch den letzten Schliff geben.

flatex-eurusd-09062020.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 05. Juni 2020 bei 1,1384 bis zum jüngsten Verlaufstief des 08. Juni 2020 bei 1,1268, wären die nächsten Ziel auf der Ober- und Unterseite näher zu ermitteln. Die Widerstände wären bei den Marken von 1,1326/1,1340/1,1357 und 1,1384, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 1,1412/1,1429 und 1,1456 auszumachen. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 1,1268, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 1,1251/1,1241/1,1224 und 1,1196 in Betracht.

  • Long: DE000MF0UXXX Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

  • Short: DE000MF0UXXX Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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