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MÄRKTE EUROPA/Kräftige Gewinnmitnahmen in allen Konjunkturwerten

FRANKFURT (Dow Jones)--Stärker als erwartete Gewinnmitnahmen in allen Branchen setzen Europas Börsen am Dienstagmittag unter Druck. Vor allem die im DAX hoch gewichteten Autowerte setzen den Index unter Druck. Der DAX fällt 2,1 Prozent auf 12.556 Punkte, der Euro-Stoxx-50 fällt um 1,8 Prozent auf 3.306 Punkte.

Nach der hauptsächlich auf Hoffnung aufgebauten Rally hatten Händler schon mit Gewinnmitnahmen gerechnet. Vor allem sehe der Widerstandsbereich um 13.000 Punkte im DAX so stark aus, dass man nicht an einen sofortigen Sprung darüber glaube. Die Rally sei fast "grotesk" gewesen angesichts einer keineswegs überstandenen Pandemie, heißt es dazu auch von Martin Lück, Leiter der Deutschland-Strategie von Blackrock. Nur die schnellen und massiven Gegenmaßnahmen der Fiskal- und Geldpolitik hätten sie getragen.

Zudem blende der Markt Risiken aus, so wie eine zweite Coronawelle, den Brexit und den US-China-Handelsstreit. Damit geht deutlich Euphorie aus dem Markt, die mit dem überraschenden US-Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag ausgelöste wurde.

Konjunkturwerte unter Druck - Autowerte voran 

Unter Druck stehen daher besonders die gut gelaufenen Konjunkturwerte. So fallen Heidelcement und Covestro bis über 4 Prozent, MTU um 3,4 Prozent. Bei BASF geht es 2,8 Prozent tiefer und bei Bayer um 2,6 Prozent. Selbst RWE fallen 4 Prozent. Schwächster Sektor in Europa sind die Banken mit 3,7 Prozent Minus. Im DAX fallen Deutsche Bank 5,2 Prozent.

Der DAX leidet aber besonders unter Verkäufen in den Autoaktien. Hier fallen BMW und Continental um bis zu 3,2 Prozent, Daimler sogar um 4,2 Prozent und VW um 2,4 Prozent. Sorge machen die Pläne zur CO2-Besteuerung. Diese würde vor allem die für die Hersteller hochprofitablen SUVs treffen. VW ist zusätzlich mit Personalien im Blick. Nach dem unrunden Start des neuen Golf soll Herbert Diess nur noch das Amt des Konzern-CEO ausüben. Die Rolle des Markenchefs übernimmt Ralf Brandstätter, bisher Leiter des operativen Geschäfts der Kernmarke.

Selbst Aktien der Fluglinien sind nun ins Minus gerutscht. Lufthansa notieren nun auch 2,5 Prozent tiefer, nachdem sie am Morgen noch über 5 Prozent im Plus standen. Eine Kaufempfehlung durch Goldman Sachs hatte an der Wall Street für einen Kurssprung bei Boeing um über 12 Prozent gesorgt. Dies hatte zunächst Hoffnungen auf eine Normalisierung der Branche geweckt. Dazu kamen weitere Hilfspakete: So profitierten Lufthansa von Hilfen in Österreich für ihre Tochter Austrian Airlines.

Sorgen vor zweiter Corona-Welle drückt Rückversicherer 

Rückversicherer stehen europaweit unter Druck nach einer Warnung von Swiss-Re-Chef Christian Mumenthaler vor einer zweiten Corona-Welle. Gegenüber dem Handelsblatt sagte er, ein Impfstoff sei keineswegs sicher und könne noch ein bis zwei Jahre dauern. Der Markt höre genau auf Mumenthaler, da er studierter Molekular-Biologe sei, sagt ein Händler.

Die erwarteten Schäden für Rückversicherer schätze er zudem im Bereich von 50 und 100 Milliarden Dollar ein, was am oberen Rand der Markterwartungen liege. Munich Re im DAX bauen ihr Minus auf 3,3 Prozent aus, verlieren 2,7 Prozent, Swiss Re geben um 3 Prozent nach und Hannover Rück liegen 3,8 Prozent im Minus. Auch Lebensversicherer Allianz geben 3,1 Prozent ab.

Der erzielte Verkaufspreis von 1,5 Milliarden Euro für die rund 10.100 Mobilfunkstandorte durch Telefonica Deutschland liegt im erwarteten Rahmen. Das sorgt für heftige Gewinnmitnahmen von 5,7 Prozent in der Aktie.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.308,22      -1,73        -58,07         -11,67 
Stoxx-50                3.048,95      -0,94        -28,81         -10,40 
DAX                    12.567,50      -1,97       -252,09          -5,14 
MDAX                   26.474,81      -1,91       -516,29          -6,49 
TecDAX                  3.165,58      -0,87        -27,66           5,00 
SDAX                   11.862,20      -2,47       -299,87          -5,19 
FTSE                    6.362,62      -1,70       -109,97         -14,18 
CAC                     5.078,66      -1,87        -96,85         -15,05 
 
Rentenmarkt              zuletzt                  absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,33                     0,00          -0,57 
US-Zehnjahresrendite        0,82                    -0,06          -1,86 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %  Di, 8.12 Uhr  Mo, 17:29 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,1281     -0,10%        1,1291         1,1294   +0,6% 
EUR/JPY                   121,89     -0,43%        121,91       122,6725   -0,0% 
EUR/CHF                   1,0763     -0,47%        1,0813           1,08   -0,9% 
EUR/GBP                   0,8922     +0,54%        0,8881         0,8901   +5,4% 
USD/JPY                   108,07     -0,33%        108,06       108,6465   -0,7% 
GBP/USD                   1,2642     -0,64%        1,2714           1,27   -4,6% 
USD/CNH (Offshore)        7,0854     +0,38%        7,0718         7,0608   +1,7% 
Bitcoin 
BTC/USD                 9.675,76     -0,38%      9.690,76      9678,2550  +34,2% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  37,46      38,19         -1,9%          -0,73  -36,4% 
Brent/ICE                  40,05      40,80         -1,8%          -0,75  -36,4% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.709,86   1.695,45         +0,8%         +14,41  +12,7% 
Silber (Spot)              17,62      17,90         -1,6%          -0,28   -1,3% 
Platin (Spot)             829,10     839,00         -1,2%          -9,90  -14,1% 
Kupfer-Future               2,57       2,57         +0,1%          +0,00   -8,7% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/raz

(END) Dow Jones Newswires

June 09, 2020 07:03 ET (11:03 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
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