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DAX 30 zeigt Schwäche zum Wochenstart - Keine richtungsweisenden Makrodaten erwartet

Die jüngste Abkühlung beim DAX war aus (chart-) technischer Sichtweise längst überfällig. Ist dies nun ein neuer Trend oder "nur" einen temporärer und gesunder Rücksetzer…?

Die Antwort steht natürlich auch im Zusammenhang mit dem großen Verfall (Hexensabbat) an den Terminbörsen. Dieser steht Ende der Woche an. Der DAX ist zuletzt wieder unter seine 200-Tage-Linie (12.140) gerutscht. Dies könnte nun weitere Kursverluste nach sich ziehen. Diese könnten sich auch noch bis 11.447 ausweiten. Hier verläuft das Gap, das zuletzt die jüngsten Kursanstiege auslöste.

Sollte dieses von oben nach unten geschlossen werden, dann könnte sich eine Kettenreaktion mit weiteren Kursverlusten anschließen. Vorbörslich wird der deutsche Leitindex bei 11.823 Zählern taxiert. Aber wie schnell 400 Punkte auf diesem Niveau "pulverisiert" werden können, haben wir vergangenen Woche gesehen. Es bleibt daher - wie immer - dabei: Stopps & Take-Profitskonsequent belassen beziehungsweise nachziehen. Die Börse zeigt sich kurz- bis mittelfristig losgelöst von der Realwirtschaft.

Die paradoxe Euphorie ist allerdings wieder der Nervosität gewichen. Seitens der Markttechnik zeigt der Trendfolgeindikator MACDweiteres Schwächepotential an. RSI sowie Slow-Stochastik verhalten sich neutral. Alles in allem lässt sich daher die Tagestendenz zum Wochenstart zwischen 11.850 und 11.625 einordnen. Dabei sollte aber auch der Fokus zumindest mit einem Auge auf der11.447 (Gap) liegen. Es kann dann auch ganz schnell gehen…

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