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flatex
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flatex Morning-news EUR/USD (16.06.2020)

Die europäische Gemeinschaftswährung Euro schwächelte zum Wochenbeginn erst etwas, konnte sich aber in der US-Session wieder erholen. Die jüngsten EZB-Daten in Bezug auf das PEPP-Programm der EZB entkräften die zuvor geltende Annahme, man würde Italien und deren Staatsanleihen im "PEPP-Köcher" erheblich zu stark gewichten. Mit dem Stand von Ende Mai befanden sich 186,603 Mrd. EUR in Form von Staatsanleihen im PEPP-Korb, darunter fielen 46,749 Mrd. EUR auf Deutschland. Nachfolgend belegte Italien mit 37,365 Mrd. EUR den zweiten Platz und Frankreich mit 23,575 Mrd. EUR den dritten Platz. Die viertgrößte EU-Volkswirtschaft Spanien lag mit 22,392 Mrd. EUR auf dem vierten Platz. Dann folgen schon mit 13,935 rd. EUR Anteil die "Supranationals" (z.B. wie ESM/EFSF/EU/EIB oder NIB).

flatex-eurusd-16062020.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom Jahreshoch des 09. März 2020 bei 1,1496 bis zum Jahrestief des 23. März 2020 bei 1,0636, wären die nächsten Ziel auf der Ober- und Unterseite näher zu ermitteln. Die Widerstände wären bei den Marken von 1,1496, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 1,1621/1,1699 und 1,1825 auszumachen. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 1,1293/1,1167/1,1066 und 1,0965 in Betracht.

  • Long: DE000MF0UXJ9 Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

  • Short: DE000MF0UYM1 Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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