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flatex
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flatex Morning-news EUR/USD (18.06.2020)

Am Mittwoch fand am Nachmittag (deutscher Zeit) eine weitere Anhörung von Fed-Chef Jerome Powell in den USA statt, dieses Mal gab Powell vor dem Repräsentantenhaus Auskunft zur US-Geldpolitik. "Die Fed wird unverändert alles daran setzen, die Corona-Krise geldpolitisch abzufedern", so Powell. Ob eine Aussage rein marktpsychologisch von Powelll ausgesprochen wurde oder ob sie ihm entglitt, wird man im Nachhinein nicht zu 100 Prozent sagen können. Powell schnitt nämlich das Thema "Negativzinsen" an und gab eine Äußerung mit "zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht" ab. Damit schließt er Negativzinsen für die USA im Umkehrschluss in absehbarer Zeit folglich nicht aus.

flatex-eurusd-18062020.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom letzten Verlaufstief des 20. März 2020 bei 1,0636 bis zum jüngsten Zwischenhoch des 10. Juni 2020 bei 1,1422, wären die nächsten Ziel auf der Ober- und Unterseite näher zu ermitteln. Die Widerstände wären bei den Marken von 1,1422, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 1,1537 und 1,1608 auszumachen. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 1,1237/1,1122/1,1029 und 1,0936 in Betracht.

  • Long: DE000MF0UXXX Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

  • Short: DE000MF0UXXX Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

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© 2020 flatex
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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