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MÄRKTE USA/Steigende Neuinfektionen sorgen für fallende Kurse

NEW YORK (Dow Jones)--Mit Abgaben dürfte die Wall Street am Donnerstag in den Handel starten. Die Sorge vor einer wieder zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus dürfte belasten. Mehr als ein Dutzend US-Bundesstaaten melden einen Anstieg der Neuinfektionen. Auch in anderen Regionen der Welt steigt die Zahl der neuen Coronavirus-Fälle wieder an. Der Future auf den S&P-500 liegt aktuell 0,6 Prozent im Minus.

Daneben gibt es erneut Spannungen zwischen den USA und China. Peking hat mit einer harten Antwort auf die von den USA auf den Weg gebrachten Sanktionen aufgrund des Vorgehens gegen die muslimische Minderheit der Uiguren gedroht. US-Präsident Donald Trump hatte das im Mai vom Kongress verabschiedete Sanktionsgesetz am Mittwoch mit seiner Unterschrift in Kraft gesetzt.

"In den USA befinden wir uns immer noch in der Phase der ersten Welle, von der nicht sicher ist, ob sie eingedämmt ist oder nicht", so Cliff Tan, ostasiatischer Leiter der globalen Marktforschung bei der MUFG Bank. "Wenn die USA die Dinge wirklich nicht in den Griff bekommen, könnte das ein ziemlich großer Schock sein", ergänzt der Teilnehmer. Investoren sind vor allem unsicher, ob sich weitere negative Auswirkungen auf die Konjunktur ergeben.

Die vorbörslich veröffentlichten US-Konjunkturdaten zeigen ein uneinheitliches Bild. So gab es bei den wöchentlichen Erstanträgen nur einen leichten Rückgang auf 1,5 Millionen, die Prognose lag jedoch bei 1,3 Millionen. Dagegen erholte sich der Philadelphia-Fed-Index im Juni mit einem Anstieg auf plus 27,5 von minus 43,1 im Vormonat deutlicher als erwartet und liegt damit wieder im Wachstumsbereich. Die Analysten hatten hier nur mit einer Zunahme auf minus 20,0 gerechnet. Nach der Eröffnung folgt noch der Index der Frühindikatoren für Mai. Auch hier wird mit einer kräftigen Erholung gerechnet.

Ölpreise legen zu - Pfund reagiert nur kurz auf BoE 

Mit leichten Aufschlägen zeigen sich die Ölpreise, die sich damit von Vortagesabgaben erholen. Momentan fehlten für den Markt Impulse, heißt es. Mit Sorge werde auf die wieder ansteigenden Neuinfektionen in einigen Teilen der Welt geschaut. Positiv werde gewertet, dass der Anstieg der offiziellen US-Lagerdaten am Vortag unter denen des Branchenverbands API geblieben war. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI steigt um 0,7 Prozent auf 38,21 Dollar. Für Brent geht es um 1,2 Prozent auf 41,18 Dollar nach oben.

Das britische Pfund hat auf die Beschlüsse und Aussagen der Bank of England (BoE) mit einem kurzen und kleinen Kurshüpfer nach oben reagiert, liegt aktuell mit 1,2510 Dollar jedoch wieder auf dem Niveau von vor der Entscheidung. Die Notenbank hat ihr Kaufprogramm für Staatsanleihen um 100 Milliarden Pfund erhöht. Die meisten Volkswirte hatten mit einer Anhebung in diesem Umfang gerechnet, obwohl auch eine stärkere Aufstockung nicht ausgeschlossen wurde. Insgesamt liegt das Volumen des Kaufprogramms jetzt bei 745 Milliarden Pfund. Der Leitzins wurde wie erwartet auf dem Rekordtief von 0,10 Prozent belassen.

Die "sicheren Häfen" Gold und Anleihen zeigen sich mit einer uneinheitlichen Tendenz. Während der Preis für die Feinunze um 0,2 Prozent auf 1.723 Dollar leicht fällt, legen die Notierungen am Anleihemarkt zu. Die Rendite zehnjähriger Papiere fällt um 2,2 Basispunkte auf 0,71 Prozent.

T-Mobile US mit Aufschlägen 

Bei den Einzelwerten legen die Aktien von T-Mobile US vorbörslich um 0,4 Prozent zu. Nachbörslich hatte die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom einen neuen Finanzchef ernannt und die Prognose für das zweite Geschäftsquartal aktualisiert. Zudem teilte T-Mobile mit, dass der Verkauf von Boost Mobile an Dish Networks am 1. Juli abgeschlossen sein werde. Er war eine der Vorbedingungen der US-Regulierer zur Zustimmung der Fusion zwischen T-Mobile und Sprint.

Die Papiere des Autovermieters Hertz knicken um 8,5 Prozent ein. Hertz hatte kurz vor Handelsende an der Wall Street den Plan für eine Kapitalerhöhung, für den das in Insolvenz befindliche Unternehmen jüngst erst grünes Licht erhalten hatte, abgesagt, nachdem seitens der Börsenaufsicht neue Fragen zu der Kapitalmaßnahme aufgekommen waren.

=== 
US-Anleihen 
Laufzeit             Rendite   Bp zu VT     Rendite VT      +/-Bp YTD 
2 Jahre                 0,19       -0,4           0,19         -101,3 
5 Jahre                 0,32       -2,6           0,35         -159,9 
7 Jahre                 0,53       -2,4           0,56         -171,6 
10 Jahre                0,71       -2,2           0,73         -173,4 
30 Jahre                1,49       -4,2           1,53         -157,8 
 
DEVISEN              zuletzt      +/- %  Do., 9.22 Uhr  Mi, 17:13 Uhr   % YTD 
EUR/USD               1,1240     -0,03%         1,1246         1,1230   +0,2% 
EUR/JPY               120,25     -0,05%         120,28       120,4122   -1,4% 
EUR/CHF               1,0669     +0,03%         1,0681           1,07   -1,7% 
EUR/GBP               0,8986     +0,34%         0,8978         0,8953   +6,2% 
USD/JPY               106,97     -0,03%         106,93       107,2150   -1,7% 
GBP/USD               1,2510     -0,35%         1,2527           1,25   -5,6% 
USD/CNH (Offshore)    7,0767     -0,01%         7,0698         7,0782   +1,6% 
Bitcoin 
BTC/USD             9.431,01     +0,24%       9.431,26      9411,0050  +30,8% 
 
ROHÖL                zuletzt  VT-Settl.          +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex              38,21      37,96          +0,7%           0,25  -35,1% 
Brent/ICE              41,18      40,71          +1,2%           0,47  -34,6% 
 
METALLE              zuletzt     Vortag          +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)         1.723,02   1.727,05          -0,2%          -4,04  +13,6% 
Silber (Spot)          17,54      17,65          -0,6%          -0,11   -1,7% 
Platin (Spot)         822,25     820,00          +0,3%          +2,25  -14,8% 
Kupfer-Future           2,61       2,59          +0,9%          +0,02   -7,1% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 18, 2020 08:54 ET (12:54 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
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