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Wochenrückblick KW 25: Wirecard schockt den Finanzplatz Deutschland

Der DAX hielt sich lange Zeit stabil über der Marke von 12.000 Punkten. Im Zuge des Hexensabbats am Freitag konnte der Leitindex sogar in den Bereich der 12.400er-Marke heranrücken. Bestimmendes Thema ist der Bilanzskandal rund um Wirecard. Nach dem Kurssturz am Donnerstag und Freitag sowie dem Rücktritt von CEO Markus Braun richtet sich der Blick nun auf die Finanzierungslage des Konzerns. Der Schaden für den Finanzplatz Deutschland ist imens. Ein Bilanzskandal bei einem DAX-Titel, noch dazu in dem so wichtigen Technologiesegement belastet die Reputation des Standorts. Auch das Signal für Privatanleger ist angesichts der zahnlosen Finanzaufsicht BaFin, die bereits seit einiger Zeit ermittelt wenig vertrauenserweckend. Die kommenden Tage werden spannend. Das gilt auch für die Lufthansa, wo die Hauptversammlung über den Staatseinstieg entscheiden muss.

Deutschland

Die Frage der Fragen im drohenden Bilanzskandal von Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) lautet: Ist das verschwundene Geld tatsächlich nur "verschwunden" und wird wieder gefunden oder war es einfach nie da? Die Antwort darauf entscheidet, ob der Aktienstandort Deutschland eine großen Bilanz- und Anlegerskandal hat, oder nicht. Auf jeden Fall sieht er jetzt schon eines: Die erschreckende Selbst-Demontage eines DAX-Konzerns. Mehr dazu hier.

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.