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Wochenrückblick KW 25: Wirecard schockt den Finanzplatz Deutschland

Der DAX hielt sich lange Zeit stabil über der Marke von 12.000 Punkten. Im Zuge des Hexensabbats am Freitag konnte der Leitindex sogar in den Bereich der 12.400er-Marke heranrücken. Bestimmendes Thema ist der Bilanzskandal rund um Wirecard. Nach dem Kurssturz am Donnerstag und Freitag sowie dem Rücktritt von CEO Markus Braun richtet sich der Blick nun auf die Finanzierungslage des Konzerns. Der Schaden für den Finanzplatz Deutschland ist imens. Ein Bilanzskandal bei einem DAX-Titel, noch dazu in dem so wichtigen Technologiesegement belastet die Reputation des Standorts. Auch das Signal für Privatanleger ist angesichts der zahnlosen Finanzaufsicht BaFin, die bereits seit einiger Zeit ermittelt wenig vertrauenserweckend. Die kommenden Tage werden spannend. Das gilt auch für die Lufthansa, wo die Hauptversammlung über den Staatseinstieg entscheiden muss.

Deutschland

Die Frage der Fragen im drohenden Bilanzskandal von Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) lautet: Ist das verschwundene Geld tatsächlich nur "verschwunden" und wird wieder gefunden oder war es einfach nie da? Die Antwort darauf entscheidet, ob der Aktienstandort Deutschland eine großen Bilanz- und Anlegerskandal hat, oder nicht. Auf jeden Fall sieht er jetzt schon eines: Die erschreckende Selbst-Demontage eines DAX-Konzerns. Mehr dazu hier.

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Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

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