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MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Hongkong von Sicherheitsgesetz belastet

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Die Börsianer in Ostasien und Australien haben sich zu Wochenbeginn mehrheitlich von ihrer vorsichtigen Seite gezeigt angesichts anhaltender Sorgen vor neuen Corona-Infektionswellen. Im Späthandel gingen moderate Gewinne auf breiter Front wieder verloren. Der Nikkei-Index in Tokio verlor 0,2 Prozent auf 22.437 Punkte. Der Kospi in Seoul schloss 0,7 Prozent tiefer.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte am Sonntag mit 183.000 Fällen eine Rekordzahl an neuen Corona-Infektionen an einem einzigen Tag gemeldet, wobei in Brasilien und den USA die meisten Neufälle verzeichnet wurden.

Im Kampf gegen eine zweite Pandemie-Welle haben die chinesischen Behörden die Schließung einer Pepsi-Fabrik angeordnet, nachdem dort mehrere Angestellte positiv auf das Virus getestet wurden. Auch wurde die Einfuhr von tiefgekühltem Hähnchenfleisch des US-Lebensmittelkonzerns Tyson Foods vorübergehend aufgrund von Infektionsfällen in einem Betrieb in den USA untersagt.

"Der Markt ist gefangen zwischen der Angst vor einer zweiten Covid-19-Welle und sich verbessernden (Wirtschafts-) Daten", so Stephen Innes, Chief Global Markets Stratege bei AxiCorp.

In Hongkong gaben die Kurse deutlicher nach. Hier drückte die politische Entwicklung, denn Peking treibt sein "Sicherheitsgesetz" für die Sonderverwaltungszone voran und plant die Einrichtung einer "nationalen Sicherheitsbehörde" in Hongkong. Diese soll die Einhaltung des geplanten neuen Sicherheitsgesetzes für die Sonderverwaltungszone überwachen.

Der Nationale Volkskongress hatte Ende Mai den Weg für die Ausarbeitung des Gesetzes frei gemacht, was international heftige Kritik ausgelöst und US-Präsident Donald Trump dazu veranlasst hatte, der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong ihren Sonderstatus nach US-Recht zu entziehen.

Der Hang-Seng-Index lag im Späthandel 0,7 Prozent zurück. ZTE rutschen um 6,5 Prozent nach unten. Der chinesische Telekomausrüster hatte Medienberichte dementiert, dass er mit der Produktion selbst entwickelter 7-nm-Chipsätze begonnen habe. Die ZTE-Aktie hatte in der Vorwoche sehr stark zugelegt in der Erwartung, dass das Unternehmen vom 5G-Ausbau profitieren könnte, nachdem die USA ihre Gangart gegenüber dem 5G-Experten Huawei gelockert hatten.

Bankaktien in Sydney gesucht 

In Sydney schloss der S&P/ASX-200 nach einem volatilen Handel nahezu unverändert. Gestützt wurde er von den schwer gewichteten Bankenwerten. Die Analysten von Morgans erwarten, dass die australischen Großbanken trotz des gedämpften Kreditwachstums im Inland Marktanteile bei der Kreditvergabe zurückgewinnen werden. Für ANZ ging es um 1,2 Prozent aufwärts, nachdem die Analysten ihr Kursziel erhöht und ihre Aktien-Empfehlung auf "Add" angehoben haben. Westpac und NAB gewannen jeweils 0,5 Prozent. Auch hier wurden die Kursziele angehoben.

Quantas gaben 4,1 Prozent nach aufgrund von Sorgen, dass Reisebeschränkungen ausgeweitet werden könnten. Die Aktien der Reisevermittler Webjet und Flight Centre verloren 5,0 bzw. 4,1 Prozent.

Evolution Mining rückten um 1,9 Prozent vor. Der Minienbetreiber hat aufgrund von Rückschlägen in einer Goldmine seine Produktionsprognose gesenkt und muss Abschreibungen vornehmen. Die Analysten von Macquarie rechnen nun mit einem möglichen Verkauf der Mine.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD      Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    5.944,50     +0,03%   -11,07%     08:00 
Nikkei-225 (Tokio)     22.437,27     -0,18%    -4,98%     08:00 
Kospi (Seoul)           2.126,73     -0,68%    -3,23%     08:00 
Schanghai-Comp.         2.965,27     -0,08%    -2,78%     09:00 
Hang-Seng (Hongk.)     24.468,48     -0,71%   -12,62%     10:00 
Taiex (Taiwan)         11.567,70     +0,08%    -3,58%     07:30 
Straits-Times (Sing.)   2.640,78     +0,23%   -18,24%     11:00 
KLCI (Malaysia)         1.507,04     -0,01%    -5,13%     11:00 
BSE (Mumbai)           34.933,15     +0,58%   -15,43%     12:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Fr, 9:32   % YTD 
EUR/USD                   1,1203      +0,1%    1,1187    1,1213   -0,1% 
EUR/JPY                   119,86      +0,3%    119,47    119,92   -1,7% 
EUR/GBP                   0,9025      -0,3%    0,9053    0,9015   +6,6% 
GBP/USD                   1,2414      +0,5%    1,2356    1,2440   -6,3% 
USD/JPY                   106,99      +0,2%    106,79    106,94   -1,6% 
USD/KRW                  1214,96      +0,2%   1211,99   1208,93   +5,2% 
USD/CNY                   7,0755      +0,0%    7,0723    7,0781   +1,6% 
USD/CNH                   7,0694      -0,1%    7,0796    7,0749   +1,5% 
USD/HKD                   7,7502      -0,0%    7,7503    7,7504   -0,5% 
AUD/USD                   0,6880      +0,9%    0,6818    0,6865   -1,8% 
NZD/USD                   0,6444      +0,8%    0,6393    0,6424   -4,3% 
Bitcoin 
BTC/USD                 9.423,51      +1,0%  9.325,65  9.265,51  +30,7% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.     +/- %   +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  39,80      39,75     +0,1%      0,05  -32,4% 
Brent/ICE                  42,42      42,19     +0,5%      0,23  -32,6% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %   +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.748,71   1.744,15     +0,3%     +4,57  +15,3% 
Silber (Spot)              17,87      17,60     +1,6%     +0,27   +0,1% 
Platin (Spot)             818,35     817,55     +0,1%     +0,80  -15,2% 
Kupfer-Future               2,63       2,61     +0,8%     +0,02   -6,5% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/gos

(END) Dow Jones Newswires

June 22, 2020 04:04 ET (08:04 GMT)

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© 2020 Dow Jones News
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