Anzeige
Mehr »
Montag, 09.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Der Shakeout: Silber hat genau das getan, was echte Bullenmärkte immer tun - es hat die Touristen abgeschüttelt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
marktEINBLICKE
981 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Wirecard: Die deutsche Mutter aller Skandale

Wirecard zeigt wie schnell es gehen kann: Vom DAX-Shootingstar zur deutschen Mutter aller Finanzskandale geht es manchmal in nicht einmal einer Woche. Noch vor acht Tagen war die Welt in Ordnung, inzwischen steht der Finanzplatz Deutschland da, wie ein beim Haschisch-Rauchen erschwischter Teenager.

Geschäftsmodell (noch) existent?

Der nicht erteilte Bestätigungsvermerkt des Abschlussprüfers Ernst & Young für den 2019er-Jahresabschluss von Wirecard beruhte anfangs nur auf einem Verdacht. Von einem Treuhänder verwalteten 1,9 Mrd. Euro sollten nicht korrekt nachgewiesen worden sein. Inzwischen ist klar: Die besagten Milliarden existieren auf den genannten philippinischen Banken überhaupt nicht. Ob sie jemals existierten oder immer schon gefaked waren, ist derzeit unklar.

Unklar ist ebenfalls, wie lange es diesen offensichtlichen Mangel schon gibt. KPMG hat in seinem Sonderprüfungsbericht für 2018 ja bereits eine unklare Milliarde Euro ausgemacht. Ob das nur die Spitze des Eisbergs war, oder ob der Rest erst im vergangenen Jahr hinzugeschwindelt wurde, wird noch zu klären sein. Für Wirecard ist es so oder so geschehen. Nicht nur, dass der langjährige Kopf hinter dem Unternehmen, Markus Braun, nicht mehr zur direkten Aufklärung beitragen kann, auch andere Köpfe sind weg vom Fenster. Und Braun kam nur gegen 5 Mio. Euro Kaution aus der Haft frei. Da er ein Großteil seiner Aktien an Banken verpfändet hatte, musste er sogar rund 5 Millionen Aktien aufgrund von Margin Calls zwangsveräußern. Wieviel er von den erzielten 155 Mio. Euro tatsächlich behalten kann, bleibt unklar. Im Zuge eines Verfahrens wegen Marktmanipulation und Bilanzbetrug dürfte Braun allerdings so oder so nicht allzu schnell für Klarheit sorgen werden. Wirecard jedenfalls dürften die Kunden Stück für Stück abhanden kommen - egal wie gut oder schlecht das eigentliche Geschäftsmodell war. Händler werden sich auf die Konkurreten stürzen und darauf setzen, dass auch Endkunden entsprechende Wechsel goutieren.

Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2020 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau jetzt das Potenzial für überdurchschnittliche Renditen bieten. Stark, günstig und bislang kaum im Fokus.

Jetzt kostenlosen Report herunterladen – bevor es andere tun!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.