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DAX 30: 200-Tage-Linie weiterhin im Test - Lufthansa & US-BIP im Fokus

Die Deutsche Lufthansa und die Unabhängige Flugbegleitergewerkschaft Ufo haben sich kurz vor der Hauptversammlung auf ein Krisenpaket geeinigt. Die 200 Tage-Linie tendiert bei 12.156 Zählern. Die Trendfolgeindikatoren verlaufen weiterhin neutral. Die kurzfristige Slow-Stochastik ebenfalls.

Das Damoklesschwert "Zweite Corana-Welle" darf aber nicht weggewischt werden. Daher sollten beim DAX 30 die Absicherungen weiterhin beachtet werden. Das Unterhandeln der 200-Tage-Linie sorgt dafür, dass der Support bei 11.968 Punkten nun ins Blickfeld rückt. Darunter stützen noch die 11.828 sowie 11.625. Die gestrige Entwicklung am deutschen Aktienmarkt war bei Weitem keine erfreuliche. Und eine Tagesschwankung von rund 400 Punkten offenbarte die aktuelle Nervosität ein weiters Mal.

Aus chart- und markttechnischer Sicht konnte allerdings ein noch massiveres Abrutschen vermieden werden. Das Unterhandeln der 200-Tage-Linie war ein Warnsignal. Die psychologisch wichtige 12.000'er Marke sowie die Unterstützung bei 11.968 hielten dagegen. Der DAX 30 tendiert gemessen an den letzten Wochen weiterhin auf hohem Niveau. Ein Rückgewinn der 200-Tage-Linie ist heute durchaus möglich. Noch herrscht kein Panikmodus.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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