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MÄRKTE EUROPA/Starke Vorlagen treiben - Wirecard stürzen weiter ab

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Weiter aufwärts geht es am Freitag an den europäischen Börsen. Der DAX steigt im Eröffnungsgeschäft um 0,7 Prozent auf 12.260 Punkte, der Euro-Stoxx-50 legt um 0,8 Prozent auf 3.243 Punkte zu. Händler verweisen auf die starken Vorlagen aus den USA. Dort führte der Index der Banken die Aufwärtsbewegung mit einem Plus von 3,6 Prozent an. Treiber war die Nachricht über eine weitere Lockerung der so genannten Volcker Rule zur Bankenregulierung. Sie drängte die steigenden Corona-Infektionszahlen in vielen US-Einzelstaaten erst einmal in den Hintergrund.

"Die Lage an den internationalen Leitbörsen bleibt übergeordnet positiv", sagt Martin Utschneider vom Bankhaus Donner & Reuschel. "Das Damoklesschwert zweite Corona-Welle darf aber nicht weggewischt werden", mahnt er zur Vorsicht.

Auch aus charttechnischer Sicht hat sich die Lage wieder aufgehellt. Nachdem der DAX am Donnerstag die 12.000er Marke nicht nachhaltig unterschritten und wieder über die 200-Tage-Linie zurückgekehrt ist, könnte er sich nun wieder den Widerständen zwischen 12.430 und 12.600 nähern, so technisch orientierte Marktanalysten.

In Europa führen die Indizes der Autoaktien und der Technologiewerte die Gewinnerliste mit Aufschlägen von 1,2 und 1,3 Prozent an. Dabei liegen alle Branchenindizes mehr oder weniger stark im Plus. Im DAX steigen Infineon um 1,5, SAP um 1,4, Continental um 1,3 und Daimler um 1,1 Prozent.

Wirecard stürzen noch weiter ab - EY: Konspirativer Betrug 

Wirecard brechen dagegen um weitere 40 Prozent ein auf 2,05 Euro. Der Wirtschaftsprüfer EY geht von einem umfassenden und konspirativen Betrug bei dem Zahlungsdienstleister aus. "Es gibt deutliche Hinweise, dass es sich um einen umfassenden Betrug handelt, an dem mehrere Parteien rund um die Welt und in verschiedenen Institutionen mit gezielter Täuschungsabsicht beteiligt waren", so die Deutschland-Niederlassung von EY. Ein Marktteilnehmer verweist darauf, dass EY seit Jahren der Wirtschaftsprüfer von Wirecard sei und möglicherweise nun selber einer Klagewelle entgegensteuere.

Lufthansa steigen um 2,5 Prozent. Die Zustimmung der Hauptversammlung zum Rettungspaket am Vorabend sollte bereits in den Kurs eingepreist sein, heißt es. Die Analysten von Bernstein erwarten trotz des Pakets weiterhin schwierige Zeiten, weil die Lufthansa bis 2023 das staatliche Unterstützungspaket in Höhe von 9 Milliarden Euro zurückzahlen müsse. Daher sei nicht auszuschließen, dass die Aktie schon bald wieder unter Druck geraten könnte.

Adidas und Puma zeigen sich mit Kursverlusten von je 0,6 Prozent. Händler verweisen auf die Entwicklung beim US-Wettbewerber Nike. Nike verzeichnete wegen der Coronavirus-Krise im vierten Geschäftsquartal einen erheblichen Gewinn- und Umsatzrückgang und schrieb rote Zahlen. Die Erwartungen des Marktes wurden verfehlt.

Für H&M geht es um rund 2 Prozent nach unten. Der Modehändler hat in seinem ersten Geschäftshalbjahr 23 Prozent weniger als ein Jahr zuvor umgesetzt. Nach Steuern fiel ein Verlust von umgerechnet 293 Millionen Euro an.

Hornbach Holding gewinnen weitere 2,4 Prozent. Die endgültigen Zahlen haben den Eindruck bestätigt, dass Hornbach mit dem Run in die vom Lockdown ausgenommenen Baumärkte einer der Gewinner der Pandemie ist.

Aktienindex              zuletzt      +/- %     absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.241,44       0,70       22,53     -13,45 
Stoxx-50                3.017,63       0,68       20,27     -11,32 
DAX                    12.250,34       0,60       72,47      -7,54 
MDAX                   25.934,46       0,21       55,21      -8,40 
TecDAX                  2.942,45       0,43       12,63      -2,40 
SDAX                   11.388,01       0,23       25,96      -8,98 
FTSE                    6.200,75       0,87       53,61     -18,50 
CAC                     4.957,81       0,80       39,24     -17,07 
 
Rentenmarkt              zuletzt                absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,48                   0,02      -0,72 
US-Zehnjahresrendite        0,67                  -0,01      -2,01 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %    Fr, 8:17  Do, 17:31   % YTD 
EUR/USD                   1,1209     -0,08%      1,1214     1,1219   -0,1% 
EUR/JPY                   120,04     -0,16%      120,08     120,24   -1,5% 
EUR/CHF                   1,0632     -0,12%      1,0637     1,0641   -2,1% 
EUR/GBP                   0,9037     +0,07%      0,9031     0,9039   +6,8% 
USD/JPY                   107,09     -0,08%      107,08     107,19   -1,6% 
GBP/USD                   1,2404     -0,15%      1,2418     1,2412   -6,4% 
USD/CNH (Offshore)        7,0846     +0,02%      7,0824     7,0809   +1,7% 
Bitcoin 
BTC/USD                 9.115,01     -1,92%    9.200,51   9.234,26  +26,4% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.       +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  38,81      38,72       +0,2%       0,09  -33,4% 
Brent/ICE                  41,18      41,05       +0,3%       0,13  -34,6% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag       +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.763,60   1.763,75       -0,0%      -0,15  +16,2% 
Silber (Spot)              17,81      17,79       +0,2%      +0,03   -0,2% 
Platin (Spot)             805,05     809,00       -0,5%      -3,95  -16,6% 
Kupfer-Future               2,66       2,66       -0,1%      -0,00   -5,5% 
 

DJG/hru/gos

(END) Dow Jones Newswires

June 26, 2020 03:25 ET (07:25 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
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