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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/Schnäppchenjagd vor Ultimo treibt DAX nach oben

FRANKFURT (Dow Jones)--Deutlich fester als befürchtet sind Europas Standardwerte am Montag in die neue Handelswoche gestartet. Der DAX legt um 0,2 Prozent zu auf 12.108 Punkte, der Euro-Stoxx-50 verliert 0,2 Prozent auf 3.199 Punkte. Das Kaufinteresse konzentriert sich nach Händlerangaben überwiegend auf Schnäppchenjagden in allen europäischen Branchen.

Damit zeigt sich besonders der DAX auffällig stark gegen schwachen US-Vorgaben. Der Dow-Jones-Index war dort über 700 Punkte eingebrochen. Nachdem die US-Notenbank durch den Stresstest Druck auf den Bankensektor durch Pläne ausgeübt hatte, die Dividenden der Finanzwerte zu kappen, kamen nun auch Technologiewerte unter Druck.

Die Entscheidung des Konsumgüterkonzerns Unilever, mindestens für den Rest des Jahres keine Werbung mehr auf Facebook und Twitter zu schalten, hatte bei der Facebook-Aktie für ein Minus von 8,3 Prozent gesorgt und auch andere Branchentitel mit nach unten gerissen. Dazu kam die Sorge über den Verlust vor Privilegien. Durch das Section-230-Gesetz würden Google, Facebook & Co nicht mehr als neutrale Plattformen, sondern als Medienherausgeber mit Verantwortung für den Inhalt gelten.

USA werden Corona-Hotspot 

Zudem werden die USA mittlerweile zum weltweiten Hotspot der Coronavirus-Pandemie: So meldeten einige US-Staaten neue Infektionsrekorde, in der Folge wurden zwischenzeitliche Lockerungen wieder rückgängig gemacht. Weltweit gibt es inzwischen über 10 Millionen Infektionsfälle und über 500.000 Todesfälle. "Das Überschreiten der 10-Millionen-Marke der globalen Covid-19-Fälle führt zu einer steigenden Risikoaversion", so ein Marktteilnehmer am Morgen.

Ein weiteres spannendes Thema liefert der Wahlkampf in den USA: Hier macht Präsidentschaftsbewerber Joe Biden immer mehr Boden gut und liegt momentan deutlich vor Amtsinhaber Donald Trump. Etwas Hoffnung macht aber China: Dort zogen die Gewinne der Industrie im Mai wieder um 6 Prozent zum Vorjahr an. Dies war der erste Anstieg in diesem Jahr. Stützend wirkt auch der Halbjahresultimo, der am Montag und Dienstag noch zu etwas Window-Dressing führen dürfte.

RWE fallen nur optisch 2 Prozent wegen ihrer Dividendenausschüttung von 0,80 Euro. Auch Siltronic, Software AG und Sartorius notieren deswegen im Minus. Gesucht sind hart abgestrafte Aktien wie MTU, die um 2,5 Prozent zulegen.

Konjunkturzykliker wie die Autowerte und Covestro steigen je rund 2 Prozent. Easyjet steigen um 3,6 Prozent, DAX-Absteiger Lufthansa geben 0,6 Prozent nach, der Index-Neuling Deutsche Wohnen steigt 0,9 Prozent.

Wirecard springen um optisch aufregende 70 Prozent und übersteigen wieder die 2-Euro-Marke. Grund seien aber nur Eindeckungskäufe durch die Leerverkäufer, heißt es. Die Titel des Konkurrenten Adyen in den Niederlanden legen 2 Prozent zu.

Der Verkauf von zwei Einzelhandelsportfolios im Gegenwert von 490 Millionen Euro durch TLG Immobilien wird von Marktteilnehmern leicht positiv gewertet und treibt die Aktien 2,7 Prozent. Bei Prosiebensat1 geht es um 3,5 Prozent nach oben. Hier hat die Citi das Kursziel deutlich erhöht auf 13,30 Euro und sieht die Aktien als "Buy".

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %     absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.199,32      -0,15       -4,85         -14,57 
Stoxx-50                2.975,29      -0,20       -5,99         -12,57 
DAX                    12.108,41       0,16       19,02          -8,61 
MDAX                   25.684,91       0,25       64,56          -9,28 
TecDAX                  2.920,78       0,31        8,95          -3,12 
SDAX                   11.400,35       0,36       40,86          -8,88 
FTSE                    6.150,15      -0,15       -9,15         -18,34 
CAC                     4.894,30      -0,31      -15,33         -18,13 
 
Rentenmarkt              zuletzt                absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite     n.def.                VALUE!        VALUE! 
US-Zehnjahresrendite      n.def.                VALUE!        VALUE! 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %    Mo, 8:12  Fr, 17:36 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,1244     +0,19%      1,1241         1,1208   +0,3% 
EUR/JPY                   120,51     +0,21%      120,56         120,15   -1,2% 
EUR/CHF                   1,0654     +0,15%      1,0654         1,0630   -1,9% 
EUR/GBP                   0,9102     +0,07%      0,9094         0,9093   +7,6% 
USD/JPY                   107,18     +0,05%      107,12         107,21   -1,5% 
GBP/USD                   1,2354     +0,13%      1,2374         1,2326   -6,8% 
USD/CNH (Offshore)        7,0738     -0,19%      7,0763         7,0892   +1,5% 
Bitcoin 
BTC/USD                 9.078,51     -0,42%    9.092,51       9.136,51  +25,9% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.       +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  37,80      38,49       -1,8%          -0,69  -35,2% 
Brent/ICE                  40,31      41,02       -1,7%          -0,71  -36,0% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag       +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.769,96   1.771,35       -0,1%          -1,40  +16,7% 
Silber (Spot)              17,82      17,78       +0,2%          +0,04   -0,2% 
Platin (Spot)             810,18     807,23       +0,4%          +2,95  -16,0% 
Kupfer-Future               2,67       2,66       +0,6%          +0,02   -5,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 29, 2020 03:58 ET (07:58 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

Im aktuellen Spezialreport stellen wir drei Versorger vor, die defensive Stärke mit attraktivem Potenzial kombinieren.

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