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Türkei sieht hinter Reisewarnung politische Beweggründe

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat Deutschland und der EU vorgeworfen, die der Reisewarnung gegen sein Land aus politischen, nicht aber wissenschaftlichen Gründen aufrechtzuerhalten. Die Türkei habe weitreichende Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie umgesetzt. Daher sei die Reisewarnung nicht mehr gerechtfertigt.

"Die Türkei ist ein sicheres Land. Wir sind mit Deutschland zusammen führend im Bereich der Gesundheit. Die Weltgesundheitsorganisation hat das genauso bekräftigt und unterstrichen", erklärte Cavusoglu in Berlin nach einem Treffen mit seinem deutschen Amtskollegen Heiko Maas. Es gebe aber Länder, bei denen die Einreisewarnungen aufgehoben wurden obwohl diese sich nicht transparent zeigten, sagte er, ohne Beispiele zu nennen. "Da sagen wir, dass das politische Entscheidungen sind. Dabei sollte die wissenschaftliche Auswertung doch im Vordergrund stehen."

Maas begrüßt türkische Absage an Zwangsbehandlung 

Maas sagte, man habe weitere Informationen von der Türkei über den Umgang mit der Corona-Pandemie erhalten, die er als Fortschritt wertete. Diese werde Deutschland und auch die EU bei ihrer alle zwei Wochen stattfindenden Überprüfung der Einreisebeschränkungen für Reisende aus der Türkei einfließen lassen.

In Sommer werde viel gereist werden. "Da diese Menschen alle zurückkommen und wir gerne hätten, dass sie zurückkommen ohne Virus, haben wir ein großes Interesse daran, dass die Orte, an die sie sich begeben, für uns nachvollziehbare Vorkehrungen treffen, transparent ihre Daten veröffentlichen", sagte Maas. "Wir orientieren uns an Fragen des Infektionsgeschehen, der Sicherheitsvorkehrungen, der Hygienestandards, aber auch verbindliche Regelungen, was geschieht im Infektionsfall."

Er habe mit seinem türkischen Kollegen über das Thema Zwangsbehandlung und über das Thema Medikamente gesprochen, die in Deutschland nicht zugelassen sind. "Es ist jetzt hier noch mal sehr deutlich gesagt worden, dass in der Türkei im Infektionsfall keine Maßnahmen gegen den Willen von Infizierten getroffen werden, sowohl was den Behandlungsort angeht als auch was die Behandlungsmedikation angeht. Das ist schon einmal ein wichtiger Fortschritt", so Maas.

Dem Ergebnis der Überprüfung von Reisewarnungen für Drittstaaten durch die EU könne er aber nicht vorweggreifen.

Cavusoglu betonte, "niemand ist gezwungen" eine bestimmte Behandlung gegen seinen Willen zu akzeptieren.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/sha

(END) Dow Jones Newswires

July 02, 2020 06:53 ET (10:53 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
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