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flatex
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flatex Morning-news EUR/USD (07.07.2020)

Mehrfach haben wir an dieser Stelle auf eine Flaggenbildung in Bezug auf den Kursverlauf auf Tagesbasis der letzten Wochen hingewiesen, die nun zum Wochenbeginn recht impulsiv nach oben aufgelöst wurde. Die Zwischenhochs von 1,1422 und 1,1496 wären nun als nächste Ziele zur Oberseite auszumachen, während auf der Unterseite die Begrenzung weiterhin bei 1,1168 zu suchen wäre. Von der volkswirtschaftlichen Seite beeindruckte am Montag am Nachmittag um 16:00 Uhr der ISM-Einkaufsmanagerindex für das US-Dienstleistungsgewerbe für den Juni mit enorm starken 57,1 Punkten. Die Konsensschätzungen lagen hier nur bei 50,0 Punkten. Das US-Dienstleistungsgewerbe sprang im Vergleich zum Mai-Wert folglich um sagenhafte 11,7 Punkte raketenhaft an.

flatex-eurusd-07072020.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom Kursverlauf des Jahreshochs des 09. März 2020 bei 1,1496 bis zum Jahrestief des 23. März 2020 bei 1,1168, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher zu ermitteln. Die Widerstände kämen bei den Marken von 1,1496, sowie bei den Projektionen von 1,1622 und 1,1699 in Betracht. Die nächsten Unterstützungen wären bei 1,1293/1,1168/1,1066 und 1,0964 auszumachen.

  • Long: DE000GC7HQQ1 Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

  • Short: DE000GC7HQX7 Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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