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flatex
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flatex Morning-news Gold (08.07.2020)

Der Preis für eine Feinunze Gold kratzt schon mal an der Marke von 1.800 US-Dollar und befindet sich somit auf einem neuen Mehrjahreshoch. Am Dienstag sprach der Chef der Regional-Fed von Atlanta Raphael Bostic davon, dass die Konjunkturerholung aufgrund der sprunghaften Covid19-Neuinfektionen in Gefahr sei. Die jüngsten Daten wiesen auf einen Rückgang der Wirtschaftsaktivitäten und der Mobilität der US-Amerikaner hin. Auf der einen Seite könnte diese neu aufgekommene Sorge Anleger weiter in Gold treiben, aber vor allem dürfte dies ein nochmaliger - von US-Präsident Trump in Aussicht gestellter - Stimulus-Scheck für US-Amerikaner sein, die den US-Dollar belasten und den Goldpreis weiter antreiben könnte.

flatex-gold-08072020.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom Kursverlauf vom letzten Zwischenhoch des 18. Mai 2020 bei 1.765,68 US-Dollar bis zum jüngsten Verlaufstief des 05. Juni 2020 bei 1.670,77 US-Dollar, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite anzuleiten. Die Widerstände wären bei den Marken von 1.802/1.82471.838 und 1.861 US-Dollar abzuleiten. Die Unterstützungen kämen bei 1.766/1.743/1.729 und 1.707 US-Dollar in Betracht.

  • Long: DE000GC7HXXX Goldman Sachs Faktor 2 Gold

  • Short: DE000GC7HXXX Goldman Sachs Faktor 2 Gold

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© 2020 flatex
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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