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Gold, Palladium, EUR/USD und die Märkte abseits der Börse

Gold, Palladium & EUR/USD: Verrückte Woche auch an den Rohstoff- und Devisenmärkten.

Gold

Gold legte in den zurückliegenden knapp zwei Jahren an den Rohstoffbörsen ein sensationelles Comeback hin. Nachdem im August 2018 ein Zwischentief bei 1.169 US-Dollar je Feinunze markiert wurde, wechselten die Notierungen in den Höhenflug. Dabei legte der Kurs bis Anfang Juli dieses Jahres um über 50 Prozent zu und markierte zwischenzeitlich ein Achtjahreshoch bei 1.791 US-Dollar. Umgerechnet in Euro war das sogar der höchste Kursstand aller Zeiten. Einer der Gründe dafür, warum der Goldpreis im Rallye-Modus ist, besteht im Verhalten der weltweiten Notenbanken.

Gold-Chart: Börse Stuttgart

Die Währungshüter überboten sich in den vergangenen Monaten gegenseitig mit Notprogrammen, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise abzufedern und die Finanzmärkte zu stabilisieren. Das macht Gold als wertstabile Vermögensklasse für immer mehr Anleger attraktiv. Dabei sorgen derzeit vor allem mittel- bis langfristig orientierte Investoren für Kursauftrieb. Diese Anleger kaufen verstärkt Anteile an börsennotierten Gold-Fonds und -zertifikaten (ETFs und ETCs), welche die Wertentwicklung des Edelmetalls widerspiegeln. Das belegen die seit Monaten steigenden Bestände dieser Investmentvehikel.

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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

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