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MÄRKTE EUROPA/Kräftiges Plus schon vor EZB und Berichtssaison

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit kräftigen Kursgewinnen sind Europas Aktienmärkte am Montag in den Handel gestartet. Die Rally vom Freitag setzt sich nahtlos fort und treibt den DAX zeitweise über das alte Erholungshoch knapp über 12.800 Zählern. Nachdem nun bereits zahllose Unternehmen erste Quartalsdaten vorgelegt hatten, so wie SAP, setzt der Markt nun auf eine besser als befürchtete Berichtssaison. Dazu wird von der EZB-Sitzung zu Wochenmitte ein weiterer Geldregen erwartet. Der DAX steigt um 1,3 Prozent auf 12.798 Zähler, der Euro-Stoxx-50 um 1,2 Prozent auf 3.335 Zähler.

Dank der Liquiditätsflut durch die globalen Zentralbanken haben sich die Börsen von der Virus-Pandemie entkoppelt. Gerade in den USA, wo die Zahl der Corona-Infizierten explodiert, zeigt sich Wall Street davon unberührt. "Die Märkte zeigen sich sehr widerstandsfähig, weil die Investoren weitere Unterstützung der Zentralbanken erwarten, falls sich die Wirtschaftserholung auf Grund der Pandemie zu verlangsamen droht", sagte Scott Martin, CIO von Kingsview Wealth Management.

Börsen ignorieren US-Probleme von Virus bis China 

Selbst der Handels-Deal mit China, der die Börsen monatelang in Atem hielt, ist daher aus dem Fokus verschwunden. US-Präsident Trump ließ am Freitag wissen, dass er derzeit nicht einmal an einen "Phase Zwei"-Deal denke.

Gesucht sind vor allem Konjunkturwerte. Unter anderen steigen Heidelbergcement und Continental je rund 3 Prozent. Bei den Autoherstellern sind Daimler 2,6 Prozent vorn. BMW und VW zeigen sich knapp unter 2 Prozent im Plus. BASF steigen 1,5 Prozent und Covestro 2,1 Prozent.

Bei Stahlwerten feiert der Markt die neuerweckte Fantasie auf eine eventuelle Fusion von Salzgitter und Thyssenkrupp zu einer "Deutschen Stahl AG". Beide Aktien springen um je 5 Prozent nach oben.

Qiagen legen 1,3 Prozent zu auf 40,15 Euro und damit über das Kaufangebot von 39 Euro von Thermo Fisher. Die Börse setzt auf eine Erhöhung: Die Analysten von Warburg nannten das Bar-Angebot nicht ausreichend und Investmentmanager Davidson Kempner, der rund 3 Prozent an Qiagen hält, sieht einen Preis von 50 Euro als angemessen.

Evonik steigen 3,2 Prozent, nachdem Evonik-Chef Kullmann von einem besseren Verlauf im zweiten Quartal gesprochen hat. Momentan würden ihnen Zusatzstoffe für Desinfektionsmittel, Hygieneartikel und Zahnpasta "aus der Hand gerissen", die Nachfrage aus der Auto-Industrie sei dagegen wie erwartet schwach.

Einen Kurseinbruch von 8 Prozent gibt es bei Spieleentwickler Ubisoft. Er trennt sich innerhalb kürzester Zeit von einer Reihe seiner Topmanager nach anonymen Berichten über deren Fehlverhalten. "Hier entsteht momentan ein Führungsvakuum, dass sich auch auf das operative Geschäft negativ auswirken kann"; befürchtet ein Händler. Dazu hat Jefferies die Aktie auf Hold nach Buy gesenkt.

Die nächsten Impulse dürfte die Berichtssaison zum 2. Quartal liefern, die in den USA am Dienstag an Fahrt aufnimmt. Dann legen Wells Fargo, JP Morgan und Citi die Zahlen vor.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %     absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.333,58       1,13       37,36         -10,99 
Stoxx-50                3.055,76       0,76       23,17         -10,20 
DAX                    12.787,55       1,22      153,84          -3,48 
MDAX                   26.807,14       0,50      133,20          -5,32 
TecDAX                  3.061,04       0,37       11,17           1,53 
SDAX                   12.005,63       0,83       98,38          -4,05 
FTSE                    6.161,86       1,09       66,45         -19,19 
CAC                     5.021,40       1,02       50,93         -16,00 
 
Rentenmarkt              zuletzt                absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,46                   0,01          -0,70 
US-Zehnjahresrendite        0,63                  -0,01          -2,05 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %   Mo, 7:55h  Fr, 17:25 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,1318     +0,11%      1,1331         1,1316   +0,9% 
EUR/JPY                   121,16     +0,24%      121,16         120,82   -0,6% 
EUR/CHF                   1,0644     +0,02%      1,0647         1,0634   -2,0% 
EUR/GBP                   0,8956     +0,06%      0,8950         0,8947   +5,8% 
USD/JPY                   106,96     +0,04%      106,93         106,77   -1,7% 
GBP/USD                   1,2635     +0,03%      1,2661         1,2646   -4,7% 
USD/CNH (Offshore)        7,0029     -0,08%      6,9966         7,0040   +0,5% 
Bitcoin 
BTC/USD                 9.263,51     +0,01%    9.275,26       9.216,01  +28,5% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.       +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  40,22      40,55       -0,8%          -0,33  -31,0% 
Brent/ICE                  42,83      43,24       -0,9%          -0,41  -31,5% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag       +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.807,59   1.799,21       +0,5%          +8,39  +19,1% 
Silber (Spot)              19,06      18,73       +1,7%          +0,32   +6,8% 
Platin (Spot)             841,85     832,60       +1,1%          +9,25  -12,8% 
Kupfer-Future               2,95       2,89       +2,1%          +0,06   +4,7% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/err

(END) Dow Jones Newswires

July 13, 2020 03:44 ET (07:44 GMT)

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© 2020 Dow Jones News
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