Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 14.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Vom Explorer zur Gelddruckmaschine? Dieser Goldwert zündet gerade die nächste Stufe
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
359 Leser
Artikel bewerten:
(1)

Koalition will Unternehmen besser vor Abmahnungen schützen

BERLIN (Dow Jones)--Union und SPD wollen den Missbrauch von Abmahnungen wegen der Datenschutzgrundverordnung eindämmen. Die Koalitionsfraktionen haben sich dazu auf einen Gesetzentwurf zur Stärkung des fairen Wettbewerbs geeinigt, der unmittelbar nach der Sommerpause im Bundestag beschlossen werden soll. Damit wird eine Vereinbarung umgesetzt, die beide Seiten den Unternehmen bereits kurz nach dem Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung im Sommer 2018 zugesagt hatten.

Unionsfraktionsvize Thorsten Frei nannte die Einigung zwischen CDU/CSU und SPD "ein gutes Signal für unsere Wirtschaft." Abmahner könnten künftig keinen Aufwendungsersatz mehr verlangen, wenn etwa Angaben im Impressum falsch seien. Hintergrund waren Klagen vieler Unternehmen, die wegen Bagatellverstößen im Internet Abmahnbriefe mit hohen Forderungen erhielten.

Strafen auf 1000 Euro gedeckelt 

Nach Angaben der SPD-Fraktion können Verstöße gegen gesetzliche Kennzeichnungs- und Informationspflichten zwar noch abgemahnt werden, für Mitbewerber besteht aber kein Anspruch auf Erstattung der Kosten mehr. "Auch die Möglichkeiten für Vertragsstrafen werden eingeschränkt und die Strafen für kleine Unternehmen in einfach gelagerten Fällen auf 1000 Euro gedeckelt", erklärte SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese. "Wer dennoch missbräuchlich abgemahnt wird, hat nun einen Anspruch auf Erstattung der Kosten seiner Rechtsverteidigung in der Höhe, in der auch der Abmahnende sie geltend gemacht hat."

Laut Wiese habe seine Fraktion auch eine Regelung durchsetzen können, nach der Autoersatzteile für Modelle mit Designs, die nach dem Inkrafttreten eingetragen werden, nicht mehr dem Designschutz unterliegen. Sie würden somit deutlich preiswerter. "Die Monopolstellung der Hersteller für Kotflügel, Scheinwerfer und Co wird endlich aufgebrochen", so Wiese. Mit dem Vorschlag, diese Regelung auch auf ältere Fahrzeuge anzuwenden, konnte sich die SPD-Bundestagsfraktion demnach jedoch nicht durchsetzen.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/kla

(END) Dow Jones Newswires

July 13, 2020 10:11 ET (14:11 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.