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Sekt, Secco & Champagner: Prickelnde Lebensart

Prickelnde Getränke sind im Sommer sehr beliebt. Zum Aperitif trinkt man gerne mal einen gekühlten Champagner, Sekt oder Prosecco. Doch wie unterscheiden sich die Begriffe und was kommt am Ende ins Glas? Hinter allen Bezeichnungen stecken kohlesäurehaltige Weine. Doch sie unterscheiden sich in den Rebsorten, ihrer geografischen Herkunft, in der Farbe und auch im Herstellungsverfahren selbst. Was Einfluss auf die Qualität nimmt und auf welche Etikettenangaben man achten sollte, lesen Sie hier im Überblick.

Perlwein oder Secco

Perlwein oder auch Secco ist die Bezeichnung für einen Schaumwein, der in Deutschland hergestellt wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Grundwein aus Deutschland stammt. Meistens wird der Wein aus Südeuropa in großen Mengen eingeführt und ist eher ein einfacher Tafelwein als ein Qualitätswein. Die Kohlensäure wird dem fertigen Wein nachträglich zugeführt. Die Herstellung erfolgt im Tankgärverfahren und ist zu hundert Prozent industriell. Der Geschmack des Schaumweins ist immer gleichbleibend. Da er nur wenig Kohlensäure enthält, entsteht in der Flasche nur wenig Druck, nämlich zwischen 1 und 2,5 bar. Daher werden gängige Weinflaschen zum Abfüllen verwendet. Der Preis für diese Schaumweine liegt im unteren Bereich. Angeboten werden sie häufig bei großen Lebensmittelmärkten.

Bildquelle: Pixabay / SplitShire

Qualitätsschaumwein oder Sekt

Sekt ist der deutsche Begriff für Qualitätsschaumwein. Er kann wie der Champagner im Flaschengärverfahren hergestellt werden, meistens findet die Herstellung aber im Tankgärverfahren statt. Verwendet werden Rebsorten, die aus verschiedenen Anbaugebieten stammen dürfen, aber zumindest für die Herstellung von Qualitätswein zugelassen sind. Es gibt Sekt aus Weißwein, Rotwein oder Roséwein. Die Schaumweine durchlaufen bei der Herstellung eine zweite Gärung, bei der dem Wein eine Mischung aus Hefe und Zucker zugegeben wird, die man Fülldosage nennt. Die Hefe dient dazu, den Zucker in Alkohol und Kohlendioxid umzuwandeln. Da das Kohlendioxid durch die Lagerung im Tank nicht entweichen kann, bleibt es als Kohlensäure in der Flüssigkeit erhalten. Die Hefe wird später herausgefiltert und der Wein unter Gegendruck in dickwandige Flaschen gefüllt. Der Druck eines Sekts beträgt in etwa 3,5 bar. Um den Namen Sekt zu tragen, wird gesetzlich eine Herstellungszeit von mindestens 6 Monaten vorgeschrieben.

Bildquelle: Pixabay / Ove123

Deutscher Sekt. Wer auf Qualität Wert legt, sollte Sekt mit dem Zusatz "Sekt b.A." oder "Deutscher Sekt" kaufen, denn hier sind die Trauben im ersten Fall nur aus einem Anbaugebiet und im zweiten Fall kommen alle Trauben zumindest aus Deutschland. Ein höheres Qualitätslevel bietet Sekt aus natürlicher Flaschengärung. Hier findet die zweite Gärung wie beim Champagner direkt in der Flasche statt. Die Fülldosage wird direkt in die Flasche zugegeben, um die zweite Gärung auszulösen. Sie wird dann mit einem Kronkorken verschlossen. Während der Gärung finden in der Flasche chemische Prozesse statt, die den Sekt noch prickelnder machen. Die Flaschen werden nach unten gerichtet in einem Rüttelpult mehrmals täglich bewegt, so dass sich die Hefe nach unten absetzen kann. Später wird die Hefe entfernt. Die fehlende Menge wird mit einer Versanddosage wieder aufgefüllt. Bei dieser Zugabe kann der Kellermeister sein wahres Können zeigen und die Süße des Sektes beeinflussen.

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© 2020 marktEINBLICKE
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