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Continental-Aktie steigt trotz fehlendem Ausblick

Der Autozulieferer Continental (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004) wurde durch die Coronavirus-Krise schwer getroffen, wie die neuesten Geschäftszahlen belegen. So wurde im zweiten Quartal nach vorläufigen Zahlen nur noch ein Umsatz von 6,6 Mrd. Euro verzeichnet, wie die Hannoveraner am Montagabend nach Börsenschluss in Hannover mitteilten. Bereinigt um Zu- und Verkäufe würde das gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Einbruch um 40 Prozent bedeuten.

Scharfer Gewinneinbruch

Vor Sondereffekten lag die Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (EBIT-Marge) bei -9,6 Prozent. Damit errechnet sich hier ein operativer Verlust von 636 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (868 Mio. Euro) brach der operative Gewinn damit um 27 Prozent ein. Mit diesen Zahlen schnitt der DAX-Konzern eigenen Aussagen zufolge besser ab als die aktuellen durchschnittlichen Analystenschätzungen.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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