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Novartis, Visa, McDonald's und Symrise: Die Hot Stocks der Woche

Novartis (WKN: 904278 / ISIN: CH0012005267), Visa (WKN: A0NC7B / ISIN: US92826C8394), McDonald's (WKN: 856958 / ISIN: US5801351017) und Symrise (WKN: SYM999 / ISIN: DE000SYM9999) gehörten in dieser Woche zu den Hot Stocks und dies nicht nur in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Visa

Durch die Coronavirus-Pandemie dürfte der Trend hin zum bargeldlosen Bezahlen noch verstärkt werden. Dies zeigt sich auch in Deutschland, wie eine aktuelle Studie des Handelsforschungsinstituts EHI zeigt. Demnach haben die Kunden des stationären Einzelhandels im Jahr 2019 für 225 Mrd. Euro mit einer Karte bezahlt. Das entsprach einem Anteil von 50,5 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes in Höhe von 445 Mrd. Euro. Laut der EHI-Studie hatte Bargeld nur noch einen Anteil von 46,5 Prozent.

Visa-Chart: Börse Stuttgart

Der Kreditkartenriese Visa wird seine Zahlen zum dritten Geschäftsquartal (per Ende Juni) am 28. Juli veröffentlichen. Analysten rechnen damit, dass der US-Konzern einen Umsatz von im Schnitt 4,8 Mrd. US-Dollar erzielt hat, nach 5,8 Mrd. US-Dollar im dritten Geschäftsquartal 2019. Der Gewinn je Aktie dürfte den Analysten zufolge bei durchschnittlich 1,03 US-Dollar liegen, was ein Minus von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeuten würde. Trotz der erwarteten Ergebniseinbußen dürfte Visa den langfristigen Wachstumskurs fortsetzen.

Long Mini Future auf Visa
WKNVP2AE5
ISINDE000VP2AXXX
Emissionstag6. April 2020
ProdukttypMini Futures
EmittentVontobel

McDonald's

Durch die Coronavirus-Pandemie wurde McDonald's hart getroffen, was sich auch in den Zahlen zum zweiten Quartal (per Ende Juni) niederschlagen dürfte, die Ende Juli veröffentlicht werden. Analysten rechnen damit, dass der Umsatz bei im Schnitt 3,6 Mrd. US-Dollar liegen wird. Im Vorjahreszeitraum wurde noch ein Umsatz von 5,3 Mrd. US-Dollar erzielt. Der Gewinn je Aktie dürfte den Analysten zufolge von 2,05 US-Dollar auf 0,74 US-Dollar eingebrochen sein.

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© 2020 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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