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Wendemanöver im DAX über 13.000 Punkten?

Der Wochenverlauf war von einem Stimmungsumschwung geprägt. Nach der Eroberung der 13.000er-Marke kam es im DAX (ISIN DE0008469XXX | WKN 846900) zu einer abwartenden Haltung und letztlich dann zum Abverkauf dieses Kursniveaus. Zum Wochenausklang blieb ein Wochenminus von 80 Punkten zurück und alte Sorgen traten an der Börse wieder in den Vordergrund.

Zunächst startet die Handelswoche erneut (siehe Vorwochenanalyse) stark und hatte bereits am Montag die runde Marke von 13.000 Punkten im Visier. Es gelang beim ersten Durchbruch gleich ein Schlusskurs über dieser Marke und war damit eine Signalwirkung für viele Anleger. Diese sprangen am Dienstag auf diese Tendenz auf und schafften mit 13.313 Punkten einen weiteren Schritt in Richtung Allzeithoch.

Kurstreiber waren erneut die US-Technologiewerte und positive News aus dem Biotechnologiesektor, wo weiterhin mit Nachdruck an einem Medikament gegen Covid19 gearbeitet wird und bereits vor Abschluss der letzten Testphasen entsprechende Deals über Lieferungen unterzeichnet wurden.

Der DAX fand sich somit auf einem Kurslevel wieder, welches zuletzt Ende Februar vor der Zuspitzung der Corona-Krise erreicht wurde. Doch weitere Aufschläge kamen nicht hinzu - im Zuge der Quartalszahlen von Continental, Daimler und aus den USA Tesla oder Intel traten erste Gewinnmitnahmen und Bedenken ein, ob sich die Kursentwicklung etwas zu euphorisch von der tatsächlichen Unternehmensentwicklung losgekoppelt hatte. Ein Indiz dafür könnte die jüngste Entwicklung am US-Arbeitsmarkt sein. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stiegen in der Vorwoche erstmalig seit mehr als 3 Monaten wieder an:

Blick auf US-Arbeitsmarkt: Neue Erstanträge pro Kalenderwoche

Blick auf US-Arbeitsmarkt: Neue Erstanträge pro Kalenderwoche

Hinzu kam erneut die Corona-Angst. Immerhin steigen in vielen Ländern die Fallzahlen weiter und eine zweite Welle wird befürchtet.

Als Beispiel darf hier Israel genannt werden, wo es nach einer schnellen Öffnung des Sozialverhaltens und der Gastronomie im Land zu einer noch schlimmeren Infektionsrate kam:

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© 2020 marktEINBLICKE
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Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

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