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Rekord beim Goldpreis: Das sind die Gründe dafür

Gold gelang in den vergangenen beiden Jahren an den Rohstoffbörsen ein sensationelles Comeback. Nachdem vor knapp zwei Jahren, im August 2018, ein Tief bei 1.169 US-Dollar je Feinunze markiert wurde, startete eine neue Kurs-Rallye. Dabei legten die Notierungen bis Ende Juli dieses Jahres um rund 66 Prozent zu und kletterten am Montag auf zeitweise 1.942 US-Dollar. Damit wurde das bisherige Rekordhoch vom September 2011 bei 1.911 US-Dollar deutlich übertroffen und ein neues Allzeithoch markiert.

Gold-Chart: Börse Stuttgart

Corona-Pandemie gibt Goldpreis Kursauftrieb

Zu Beginn der Corona-Pandemie hatte Gold im März zeitweise an Wert verloren und kostete vorübergehend nur 1.477 US-Dollar. Doch der Rücksetzer währte nur kurz und das Edelmetall rückte wieder verstärkt als Krisenwährung in den Fokus der Anleger. Für den derzeitigen Höhenflug des Goldpreises sind mehrere Entwicklungen verantwortlich. Dazu gehört natürlich weiterhin die nach wie vor anhaltende Pandemie mit ihren drastischen wirtschaftlichen Folgen. Weiterhin ist hier noch nicht abzusehen, wie lange die Krise anhalten wird und wie hoch die ökonomischen Schäden ausfallen werden.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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