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Deutsche Bank kommt gut durch die Krise: Mit diesen Zahlen war nicht zu rechnen

Die Aktie der Deutschen Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) ist am Mittwochmorgen mit einem deutlichen Plus von zeitweise rund drei Prozent in den Handel gestartet und setzt damit die Mitte März gestartete Aufholbewegung fort. Für Kursauftrieb sorgten die jüngsten Ergebnisse zum zweiten Quartal.

Hohe Rückstellungen

Dank höherer Einnahmen und verringerter Kosten hat sich der DAX-Konzern im zweiten Quartal in der Gewinnzone gehalten. Trotz hoher Belastungen durch drohende Kreditausfälle in der Coronavirus-Krise wurde vor Steuern ein Gewinn von 158 Mio. Euro verbucht. Für diese möglichen Kreditausfälle hatte die Deutsche Bank im zweiten Quartal 761 Mio. Euro zurückgelegt und damit fast fünfmal so viel wie im Vorjahreszeitraum.

Auch wenn die Rückstellungen für drohende Kreditausfälle im zweiten Quartal 2019 wesentlich niedriger ausfielen wurde damals noch ein hoher Verlust von 946 Mio. Euro verzeichnet. Dieser resultierte aus den immensen Kosten für den Konzernumbau.

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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