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Märkte um 12: Starke Vorgaben aus den USA - Milliardenverlust bei Bayer

Der DAX setzt am Dienstagmittag zeitweise um 0,4 Prozent zurück und notiert damit im Bereich der 12.600er-Marke. Eine Fortsetzung der jüngsten Kurs-Rallye ist aber wahrscheinlich, da es positive Vorgaben aus den USA gibt. So markierte der Nasdaq 100 am Montag wieder einmal ein neues Allzeithoch, was der Stärke vieler großer amerikanischer Technologieunternehmen zu verdanken ist. Dazu gehört beispielsweise die Aktie von Microsoft (WKN: 870747 / ISIN: US5949181045), die gestern den höchsten Kursstand in der Firmengeschichte erreicht hat.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX-0,4%12.594
MDAX-0,3%26.584
TecDAX-0,9%3.029
SDAX-0,1%11.951
Euro Stoxx 50+0,2%3.253

Am Dienstagmittag haben im DAX zehn Titel gewonnen und 20 verloren. Der mit Abstand stärkste Verlierer war die Aktie von Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017). Für den Kurs geht es zeitweise um rund drei Prozent nach unten. Bayer wurde durch die Corona-Pandemie und die angestrebte Einigung im US-Glyphosatstreit im zweiten Quartal schwer belastet. Unter dem Strich wurde ein Verlust von 9,5 Mrd. Euro eingefahren. Deshalb wurde die Prognose für das Gesamtjahr 2020 nach unten angepasst.

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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