Anzeige
Mehr »
Montag, 23.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Das "Next Butte?"-Setup in Montana - und es ist noch immer eine $15M-Story
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
577 Leser
Artikel bewerten:
(2)

IWH: Immer mehr Beschäftigte von Insolvenzen betroffen

Von Andrea Thomas

HALLE/BERLIN (Dow Jones)--Immer mehr Beschäftigte sind von Unternehmensinsolvenzen betroffen, obwohl die Anzahl der Firmenpleiten im Juli angesichts der coronabedingten, teilweise ausgesetzten Insolvenzantragspflicht erneut leicht gesunken ist. Nach einer neuen Statistik des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) waren in Deutschland im vergangenen Monat mehr als dreimal so viele Jobs von Unternehmensinsolvenzen betroffen wie im Durchschnitt der ersten Monate dieses Jahres. Dies deute auf eine zunehmende Zahl von Großinsolvenzen hin, so das Institut.

Die Analyse des IWH zeigt, dass die 10 Prozent der Unternehmen mit den meisten Beschäftigten, deren Insolvenz im Juli gemeldet wurde, insgesamt 23.600 Personen beschäftigen. Damit hat sich gegenüber den ersten Monaten des Jahres, als 6.700 Personen betroffen waren, die Anzahl der Beschäftigten mehr als verdreifacht. Auch gegenüber dem Vormonat ist die Anzahl der Arbeitskräfte in den Top 10 Prozent mit rund 76 Prozent deutlich gestiegen, so das IWH.

Zahl der Firmeninsolvenzen wenig aussagekräftig 

Die offiziellen Zahlen für die Firmeninsolvenzen zeigen aktuell noch ein positives Bild. Allerdings betonte das IWH, dass diese Zahl wenig aussagekräftig sei. Denn die Bundesregierung hat bis Ende September die Insolvenzantragspflicht teilweise ausgesetzt. Sobald diese wieder vollständig greift, "dürfte jedoch auch die Anzahl der gemeldeten Unternehmensinsolvenzen wieder steigen", erklärte das IWH.

Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen selbst war im Juli 3 Prozent geringer als im Vormonat Juni und 11 Prozent niedriger als im Juli 2019. Laut IWH-Insolvenztrend wurden im vorigen Monat 895 Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland als insolvent gemeldet.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/apo

(END) Dow Jones Newswires

August 06, 2020 04:58 ET (08:58 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.