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MÄRKTE EUROPA/Sommerlethargie - RWE mit Kapitalerhöhung schwach

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte pendeln am Mittwoch im frühen Handel um den Vortagesschluss. Die Corona-Pandemie ist weiterhin das übergeordnete Thema. Hier scheint die Urlaubszeit für steigende Neuinfektionen in Deutschland zu sorgen, die aktuell auf den höchsten Stand seit Mai angezogen haben. An den Börsen sorgt die Ferienzeit derweil für extrem dünne Umsätze. Der Montag war laut Marktteilnehmern der bisher umsatzschwächste Tag in diesem Jahr, der Dienstag kaum besser. Im Hinblick auf den kleinen Verfalltermin am Freitag könnte im Tagesverlauf Interesse vom Derivate-Markt an die Börse kommen.

In diesem Umfeld notiert der DAX 6 Zähler tiefer bei 12.876 Punkten, der Euro-Stoxx-50 handelt 0,1 Prozent leichter bei 3.287 Punkten. Der Euro notiert bei 1,1943 Dollar, die aktuelle Stärke der Gemeinschaftswährung ist mittelfristig eher negativ für die exportabhängigen europäischen Unternehmen zu werten. Dabei wird im Devisenhandel von einer Dollarschwäche im Hinblick auf die Unsicherheiten durch den US-Wahlkampf gesprochen. Aber auch die Sackgasse bei den Verhandlungen über ein zweites US-Corona-Hilfspaket belastet den Greenback. Nach Handelsschluss in Europa dürfte das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung mit Aufmerksamkeit verfolgt werden. Dabei könnten nach Einschätzung der Marktstrategen der Helaba eventuelle Konjunktursorgen der Notenbanker die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer etwas dämpfen.

RWE sammelt 2 Milliarden Euro ein 

RWE sammelt überraschend Geld ein, um ihre Ausbaupläne im Bereich der erneuerbaren Energien über den bestehenden Plan hinaus zu erweitern. Der Energieversorger hat den Platzierungspreis auf 32,55 Euro je Aktie festgesetzt. Wie das Unternehmen mitteilte, ergibt sich ein Bruttoemissionserlös von rund 2 Milliarden Euro. Dieser soll für Investitionen in den zusätzlichen, kurzfristigen Ausbau des Portfolios an Erneuerbare Energien, in die Weiterentwicklung der Projektpipeline und in weitere, sich mittel- und langfristige bietende Wachstumsmöglichkeiten verwendet werden.

Nach Einschätzung der Citi-Analysten hat RWE den relativ hohen Aktienkurs ausgenutzt, um ein noch größeres finanzielles Polster für die künftige Pipeline für erneuerbare Energien aufzubauen. In Anbetracht der Ausrichtung des Marktes auf Wachstum könne die Kapitalerhöhung positiv aufgenommen werden, insbesondere wenn dies zu einer höheren Prognose für neue Kapazitäten führe. Die Aktie handelt 3,2 Prozent tiefer bei 33,10 Euro.

Moeller-Maersk überzeugt mit Gewinn und ist optimistisch 

Für die Aktie von Moeller-Maersk geht es im frühen Handel um 5,6 Prozent nach oben. Die dänische Reederei profitierte im zweiten Quartal von höheren Frachtraten, niedrigeren Treibstoffpreisen in Verbindung mit Kosteneinsparungen. Die Analysten von Jefferies streichen heraus, dass das EBITDA in der zweiten Periode rund 8 Prozent oberhalb des Konsens ausgefallen sei und die Analysten mit dem neuen Ausblick die 2020er Schätzungen nach oben nehmen werden. Auch die Citi-Analysten werten den Ausblick des Reeders als Kurstreiber. So erwartet das Unternehmen nun für 2020 ein Konzern-EBITDA zwischen 6 und 7 Milliarden US-Dollar - verglichen mit der ursprünglichen Gesamtjahresprognose von rund 5,5 Milliarden Dollar und einem Konsens bei 5,7 Milliarden. Hapag-Lloyd steigen um 2,2 Prozent.

Für die Aktie von Alcon geht es dagegen um 4,5 Prozent nach unten. Während der Umsatz wie von Analysten erwartet eingebrochen ist, fiel der operative Verlust deutlich oberhalb ihrer Erwartung aus. Dabei verweisen Analysten darauf, dass das Unternehmen es nicht geschafft habe, die Kosten adäquat zu senken, was die Margen belastet habe. Unter dem Strich wies Alcon einen Nettoverlust von 422 Millionen Dollar aus. Angesichts der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Dauer der Covid-19-Krise sieht sich die ehemalige Novartis-Tochter nicht in der Lage, eine Prognose für das Gesamtjahr zu nennen.

Positiv wird an der Börse gewertet, dass Avon Rubber (plus 2,8 Prozent) einen Zehnjahresvertrag von der Beschaffungsagentur der Nato erhalten hat. Dabei geht es um die Lieferung von Atemschutzgeräten für Militär, Strafverfolgung und Feuerwehr. Diesen Vertragsabschluss stufen die Analysten von Jefferies als strategisch wichtig ein. Auch wenn auf Grund fehlender Volumina keine Veränderungen in den Analysten-Schätzungen zu erwarten seien, trage die Zusammenarbeit eindeutig zur Unterstützung des mittel- und langfristigen Ausblicks bei.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.286,85      -0,08         -2,79         -12,24 
Stoxx-50                2.974,57       0,09          2,79         -12,59 
DAX                    12.876,21      -0,04         -5,55          -2,81 
MDAX                   27.304,03      -0,03         -7,80          -3,56 
TecDAX                  3.101,42       0,27          8,28           2,87 
SDAX                   12.615,33       0,39         48,80           0,83 
FTSE                    6.073,17      -0,06         -3,45         -19,43 
CAC                     4.935,31      -0,06         -2,75         -17,44 
 
Rentenmarkt              zuletzt                  absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,48                    -0,02          -0,72 
US-Zehnjahresrendite        0,65                    -0,01          -2,03 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %  Mi, 8:56 Uhr  Di, 17:32 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,1939     +0,05%        1,1938         1,1927   +6,5% 
EUR/JPY                   125,87     +0,08%        125,99         125,77   +3,3% 
EUR/CHF                   1,0773     -0,06%        1,0782         1,0778   -0,8% 
EUR/GBP                   0,9010     -0,01%        0,9010         0,9016   +6,5% 
USD/JPY                   105,44     +0,02%        105,52         105,47   -3,1% 
GBP/USD                   1,3250     +0,06%        1,3248         1,3227   -0,0% 
USD/CNH (Offshore)        6,9104     +0,04%        6,9143         6,9121   -0,8% 
Bitcoin 
BTC/USD                11.832,51     -1,92%     11.727,51      12.010,01  +64,1% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  42,57      42,89         -0,7%          -0,32  -26,3% 
Brent/ICE                  45,17      45,46         -0,6%          -0,29  -27,2% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.987,22   2.000,50         -0,7%         -13,28  +31,0% 
Silber (Spot)              27,34      27,68         -1,2%          -0,33  +53,2% 
Platin (Spot)             950,60     962,00         -1,2%         -11,40   -1,5% 
Kupfer-Future               3,00       2,98         +0,7%          +0,02   +6,3% 
=== 

Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

August 19, 2020 04:13 ET (08:13 GMT)

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